Highlander-Kampf im Derby nicht belohnt

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Niederlage mit den Highlandern in Iserlohn: Trainer Stephan Mayer.

Iserlohn - Der Kampfgeist und die Leistung stimmten, doch für Zählbares reichte es für die Highlander des LTV 61 im MK-Derby der 1. Inline-Skaterhockey-Bundesliga nicht. Bei den Samurai Iserlohn mussten sich die Lüdenscheider in der Heidehalle vor 200 Zuschauern 7:9 (2:2, 2:4, 3:3) geschlagen geben.

Von Axel Krüger

Die 34. Spielminute war es, die den "Schotten" im Rückblick das Genick gebrochen hatte. Der Gast war in seiner Interims-Heimspielstätte gegen die Iserlohner Hausherren sehr gut gestartet. Könning und Seuster hatten im ersten Drittel eine 2:0-Führung vorgelegt. Erst zwei Unterzahl-Situationen hatten danach die Lüdenscheider um diese schöne Führung gebracht. Zur ersten Drittelpause war beim 2:2 alles offen gewesen.

Auch in den zweiten 20 Minuten war der Start durch Loeckes 2:3 ein guter gewesen. Der 3:3-Ausgleich war dem zwar gefolgt, doch dann kam eben diese 34. Minute. Binnen zehn Sekunden trafen Peters und Watnewski für die Waldstädter zum 5:3. Diesem Vorsprung liefen die Schützlinge von Stephan Mayer in der Folge hinterher. Jiri Svejda verkürzte auf 5:4, doch die Samurai schafften bis zur nächsten Sirene das 6:4 und nahmen diesen Vorsprung mit ins Schlussdrittel.

Im letzten Abschnitt gelang Bruch zwar das Anschlusstor für den Gast, doch die Iserlohner konterten dies mit zwei Treffern zur 8:5-Führung. Partie gelaufen? Noch nicht. Die Highlander stemmten sich vor den 200 Besuchern gegen die Derby-Niederlage, kamen durch Bruch und Svejda auf 8:7 heran. Mayer riskierte alles, nahm den Keeper aus dem Kasten. Und so hatte Könning 14 Sekunden vor dem Ende tatsächlich noch die Chance zum 8:8, doch sein Schuss wurde pariert - und im Gegenzug trafen die Iserlohner zum 9:7-Endstand ins verwaiste Highlander-Tor.

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