Inline-Skaterhockey: 1. Bundesliga

Jagd auf die Rockets Essen beginnt

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Die Saison kann beginnen: Auch Jiri Svejda, Topscorer der Vorsaison in der 1. Bundesliga, freut sich auf den Start.

Lüdenscheid - Die Jagd auf Titelverteidiger Essen kann beginnen: Nur 84 Tage nach dem ersten Meistertitel der Essener Vereinsgeschichte überhaupt beginnt am Samstag die neue Spielzeit in der 1. Bundesliga im Inline-Skaterhockey, wenn Wiederaufsteiger Atting die Uedesheim Chiefs im allerdings einzigen Spiel des Wochenendes empfängt.

Das Gros der zwölf Bundesligisten greift dagegen erst nach und nach im März ins Geschehen ein. Unklar ist hingegen noch, wann und vor allem wo für die Highlander Lüdenscheid der Startschuss in ihre Jubiläumssaison fällt. Bereits zum zehnten Mal mischen die „Schotten“ anno 2016 im Skaterhockey-Oberhaus mit. Und nachdem die Bergstädter zuletzt drei Mal in Folge das Aus im Play-Off-Viertelfinale ereilte, sehnt sich das Highlander-Herz insgeheim nach ein wenig mehr. 

Hoffnung dürfte den Kreisstädtern der Blick auf die Meisterchronik seit Wiedereinführung der eingleisigen 1. Bundesliga machen, reckten in bislang vier Jahren doch auch vier verschiedene Teams den Meisterteller nach oben. Noch bleiben derlei Szenarien freilich Wunschvorstellungen, das hat das Viertelfinalduell 2015 mit dem Kreisrivalen Iserlohn nur allzu deutlich gezeigt. Mit Robert Simon haben die Highlander aber immerhin endlich ihren lang ersehnten starken Mann an der Trainerbande, dem noch immer viele Iserlohner nachsagen, mit seiner Vorarbeit den Nährboden für den späteren Titelgewinn 2013 gelegt zu haben. 

Aufgrund der unklaren Hallensituation ist allerdings noch offen, wann Simon seinen ersten Nachweis seines Wirkens bei den „Schotten“ erbringen kann. Angesetzt ist der Lüdenscheider Saisonstart für den 19. März gegen Augsburg. Allerdings soll laut Ansetzung auch die BGL-Halle Austragungsstätte sein, was nach derzeitigem Stand der Hallendacharbeiten kaum vorstellbar ist. Eine Verlegung ist damit denkbar, womit die hohe Auswärtshürde bei den Rheinos des HC Köln-West als Auftakt am 2. April herhalten müsste. 

Die "üblichen Verdächtigen" als Titelfavoriten

Bis dahin freilich hat die Konkurrenz längst die ersten Spiele hinter sich und auch die einzige „Unbekannte“ im Erstliga-Lager ihre ersten Schritte getan: Den Kassel Wizards wurde nach dem finalen Triumph über die Sauerland Steel Bulls in den Aufstiegs-Play-Offs im Herbst als insgesamt 17. Team die Zulassung für die eingleisige Bundesliga erteilt. Der Liga-Neuling ersetzt damit die Rhein Main Patriots als einzigen hessischen Ligavertreter. Man darf gespannt sein, wie sich die „Hexer“ im Oberhaus schlagen, mit den Brüdern André und Marc Haaf sollen den Wizards zwei Ex-Highlander beim Unternehmen Klassenerhalt helfen. 

Die Namen der Hauptanwärter auf den Titel sind unterdessen unverändert: Köln, Augsburg, Iserlohn und natürlich auch Essen werden das Quartett der Meisterschaftsfavoriten bilden. Nach den Verpflichtungen der beiden Nationalspieler Marco Hellwig (Uedesheim) und Goalie Jonas Mende (Iserlohn) wird der Titelverteidiger aus dem „Pott“ auch in diesem Jahr wieder hoch gewettet. Dahinter wird wie gewohnt ein Kampf um die weiteren Play-Off-Tickets entbrennen, von denen eines die Highlander einmal mehr gerne lösen möchten. Aber auch Aufsteiger Atting macht sich berechtigte Hoffnungen, ebenso wie das junge Ensemble der Düsseldorf Rams oder traditionell auch die Bissendorfer Panther. 

Rekordmeister Duisburg Ducks muss sich nach einem gewaltigen Umbruch wohl erst finden, auch die Uedesheim Chiefs haben einen gewaltigen Aderlass zu verzeichnen, aber: Die Wahrheit zeigt sich auf dem Parkett... 

Alle personellen Veränderungen in den Aufgeboten der Erstligisten lesen Sie im Detail am Donnerstag in der Print-Ausgabe der Lüdenscheider Nachrichten!

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