Inline-Skaterhockey, 1. Bundesliga

Schotten verlieren im Penaltyschießen

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Niederlage mit den Highlandern: Matti Stein.

Lüdenscheid - Nein, es läuft noch immer nicht alles rund bei den Highlandern Lüdenscheid: Am Abend sammelten die „Schotten“ in ihrem dritten Heimspiel seit der Rückkehr in die BGL-Halle ihren vierten Punkt, deren zwei gingen aber an den emsigen Gast aus Kaarst: Die Crash Eagles hatten am Ende eines nicht unbedingt hochklassigen Spiels das glücklichere Händchen, bezwangen die Highlander mit 8:7 (2:2, 4:3, 1:2, 1:0)-Toren nach Penalty-Schießen.

Auch wenn insbesondere der vertendelte Penalty von Jiri Svejda für Zündstoff sorgte, weil CEK-Goalie Stobbe den Neu-Nationalspieler gefoult haben soll, endete der „Shoot-Out“ für die Highlander spiegelbildlich zum gesamten Spiel davor. In höchstem Maße unglücklich im Abschluss. Gleich viermal „Alu“ hatten Bruch, Loecke & Co getroffen, zudem hochkarätigste Chancen ausgelassen. 

Hinten fehlte den Simon-Schützlingen mehr als einmal der richtige Zugriff gegen agile Gäste, weshalb der eine Zähler auch völlig in Ordnung ging. Svejda brachte die Hausherren mit einem Doppelpack 2:0 in Führung, die Kaarst aber noch bis zum ersten Drittelende egalisierte. Auch auf Loeckes erneuten Führungstreffer zu Beginn des zweiten Abschnitts fand die Otten-Truppe die passende Antwort und ging nach 28 Minuten durch einen kuriosen Surges-Treffer gar selbst erstmals in Front. 

Highlander holen 5:7-Rückstand noch auf

Zwar wendeten Könning und Bruch kurzzeitig erneut das Blatt (35., 5:4), allerdings setzten die „Adler“ weiterhin schmerzhafte Nadelstiche und nahmen eine 6:5-Führung mit ins Schlussdrittel, in dem von Berg gleich den siebten Kaarster Treffer nachlegte. Vorne schien das Tor für die Highlander nun wie vernagelt, ausgerechnet ein Eigentor-Blackout von Ehlert sorgte für den Anschluss und neuen Mut bei den „Schotten“, die zweieinhalb Minuten vor dem Ende durch Svejda erlöst wurden, im Penalty-Schießen aber erneut das Pech an der Kelle hatten.

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