Vierter Sieg in Folge für die "Schotten"

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Mike Ortwein freute sich mit den Highlandern über den vierten Sieg in Serie.

Lüdenscheid - Die Siegesserie der Highlander hält auch im Wonnemonat Mai an: Drei Siegen in Serie fügten die „Schotten“ am Samstag zum Auftakt in die Mammutwochen den vierten hinzu, bezwangen die Uedesheim Chiefs 12:7 (5:2, 2:2, 5:3). Damit entschied das Team von Trainer Stephan Mayer nach der 7:9-Hinspielniederlage den direkten Vergleich für sich und festigte vor den vorentscheidenden nächsten Wochen den dritten Tabellenplatz.

Von Tim Viebahn-Knötig

Die dreiwöchige Osterpause schien die Highlander nicht aus dem Konzept gebracht zu haben. So dauerte es nur 81 Sekunden, bis Hall den Torreigen mit dem 1:0 eröffnete. Keine zehn Minuten waren gespielt, da hatten Svejda und Stein schon auf 3:0 gestellt – ein Blitzstart der „Schotten“. Die Gäste aus dem Neusser Stadtteil Uedesheim, die ohne Kobe und Patejdl angereist waren, dafür erstmals auf Stephan Kreuzmann von DEL 2-Aufsteiger Frankfurter Löwen setzten, hatten den Bergstädtern bei numerischer Gleichheit anfangs kaum etwas entgegenzusetzen.

Kaum verwunderlich also, dass die Gäste erst zwei Überzahlsituationen und die Qualität von Kreuzmann im Abschluss benötigten, um die ersten Erfolge zu verbuchen. Da Hall und Svejda für die Highlander jedoch ebenso kaltschnäuzig agierten, ging die Meyer-Truppe mit einer völlig verdienten 5:2-Führung in die erste Drittelpause.

Aufregung im Mitteldrittel

Elzner legte prompt nach Wiederbeginn zum 6:2 nach (23.), doch die Chiefs kamen jetzt besser ins Spiel und nutzten das von einigen Unterbrechungen geprägte Mitteldrittel, in dem nicht wenige Entscheidungen des in der Bundesliga noch unerfahrenen Referee-Duos Klytta/Pottgießer (Oberhausen) für einige Aufreger sorgten, um mit den Highlandern immerhin auf Tuchfühlung zu gehen. Linke sorgte mit einem Schuss ins lange Eck für das 3:6 (26.). Und wurde das vermeintliche 4:6 wegen offensichtlichen Torabseits‘ zurecht die Anerkennung versagt, versenkte Matzken wenig später einen Konter im Highlander-Gehäuse (33.).

In dieser Phase hatten die Hausherren noch das siebte Tor verpasst. Das änderte sich jedoch nach Kreuzmanns Hinausstellung, als Hall in Überzahl und mit seinem dritten Treffer für Erleichterung sorgte. Die Effektivität der Highlander hielt an: Erneut traf Elzner in Überzahl kurz nach Wiederbeginn – 8:4 (42.). Kreuzmanns Schuss von der Mittellinie, den Scheu mit dem Knie entscheidend, aber eigentlich irregulär ins Netz abfälschte, bedeutete noch einmal den 5:8-Anschluss. Doch spätestens nach dem Doppelschlag durch Elzner und Youngster Nördershäuser zum 10:5 innerhalb einer Minute (44./45.) war der Bann gebrochen. Der bis dato im Abschluss etwas unglücklich agierende Bruch baute die Führung auf 11:6 aus, durch Linke betrieben die Gäste nur noch Ergebniskosmetik.

Highlander:  Mohr, D. Schneider (n.e.) – Elzner, Stein, Nördershäuser, Svejda, A. Bruch, Ortwein, Heckmann, Hall, ter Haar, Loecke, Uedickhoven, Buchholz, Seuster

Chiefs: Derigs, Khazei (n.e.) – Mörsch, Thürmann, Kreuzmann, Matzken, Bothe, Bonin, Walczok, Schreiber, Hellwig, Meschke, Drehmann, Linke, Scheu, Böhland

Schiedsrichter: Florian Klytta / Nico Pottgießer (beide Piranhas Oberhausen)

Tore:  1:0 (1:21) Hall (Loecke), 2:0 (6:32) Svejda (Bruch), 3:0 (9:12) Stein, 3:1 (10:43/4-3) Kreuzmann, 4:1 (11:43) Hall (Stein), 5:1 (16:36/4-3) Svejda (Hall), 5:2 (18:53/4-3), 6:2 (22:15) Elzner (Svejda), 6:3 (25:21) Linke (Bothe), 6:4 (32:44) Matzken (Kreuzmann), 7:4 (38:25/4-3) Hall (Svejda), 8:4 (41:42/4-3) Elzner (Svejda), 8:5 (42:50) Scheu (Kreuzmann), 9:5 (44:13) Elzner (Svejda), 10:5 (45:03) Nördershäuser (Bruch), 11:5 (50:54) Bruch (Elzner), 11:6 (54:36) Linke (Hellwig), 12:6 (54:51) Loecke (Ortwein), 12:7 (56:38/4-3) Linke (Kreuzmann)

Strafzeiten: 12 Minuten für Lüdenscheid, 12 Minuten + 2-minütige Bankstrafe (48.) für Uedesheim

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