Inline-Skaterhockey

Highlander ohne Svejda ins MK-Derby

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Auf Jonas Mohr wartet im Derby wohl wieder viel Arbeit...

Lüdenscheid – Die Pfingstpause ist vorbei, alles ist angerichtet: Ab 16 Uhr grassiert am Samstag in der Sporthalle des Bergstadt-Gymnasiums bei Spielern und Fans das Derby-Fieber, wenn Skaterhockey-Erstligist Highlander Lüdenscheid den märkischen Rivalen Samurai Iserlohn empfängt.

Ein Kreisderby mit besonderer Note. Geht es nach den Highlandern, haben sie sich über die Pfingstpause den Frust der desaströsen Hinserie mit nur acht Punkten aus zehn Spielen aus den Kleidern geschüttelt. 

„Es ist Derby, wir haben Bock“, macht sich nicht nur bei „Schotten“-Kapitän Matti Stein Aufbruchstimmung breit. Denn nach den zahlreichen Negativergebnissen mit dem Tiefpunkt bei der 9:22-Niederlage in Duisburg im letzten Saisonspiel vor drei Wochen will das Fonso-Team den Hebel endlich umlegen. „Wir sind zuletzt immer ins gleiche Muster verfallen, waren phasenweise zu lethargisch. Aber wir haben gut trainiert und wollen nun neue Körperspannung aufbauen“, ist Stein gegen den ewigen Rivalen aus dem Nordkreis guter Dinge. 

Von diesem haben die Bergstädter vor Saisonbeginn Dominik Bialke losgeeist. Der Routinier entpuppte sich bereits als echte Verstärkung. Zu einem ebenso wertvollen Eckpfeiler soll Kevin Orendorz avancieren, den die Highlander ebenfalls aus Iserlohn weglotsten so kurz vor dem Derby. Er freilich wird aufgrund der obligatorischen Wechselsperre noch nicht dabei sein können. Den Samurais, zuletzt im Pokal ebenso erfolgreich unterwegs wie die Highlander, in der Liga aber nur zwei Zähler voraus, wird das Fehlen des ehemaligen DEL-Cracks schmerzen. 

Zumal die Waldstädter um Neu-Trainer Waldemar Banaszek nach dem personellen Umbruch in dieser Saison ebenfalls mit erheblichen Problemen zu kämpfen haben, was tabellarisch belegt ist. Das Derby schreibt aber bekanntlich seine eigenen Geschichten. Und so wird das Tabellenbild heute erst einmal nebensächlich sein. Sorgenfrei gehen beide nicht ins Wochenende: Gegenüber dem 8:3-Sieg gegen Zweitligist Spaichingen werden Svejda und Ortwein bei den Highlandern fehlen, Iserlohn muss auf Riepe, Tambosi und Zeitler verzichten. Ansonsten aber, verspricht Highlander-Captain Matti Stein, „sind bei uns alle Mann an Bord“.

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