Platz drei verteidigt

Schon wieder ein zweistelliger Erfolg

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Erstes Tor für die Highlander: Dominik Uedickhoven.

Lüdenscheid - Dritter Sieg in Serie, dazu Platz drei verteidigt: Zwar nicht unbedingt glanzvoll, aber mit dem zweiten Erfolg in zweistelliger Höhe haben sich die Highlander des LTV 61 am Samstagabend in die Osterpause verabschiedet. Das Team von Trainer Stephan Mayer besiegte überraschend schwache Rhein Main Patriots 10:5 (2:0, 3:2, 5:3).

Von Tim Viebahn-Knötig

Dabei waren es die Highlander, bei denen die Vorzeichen vor dem Duell mit dem einzigen Liga-Konkurrenten aus Hessen nicht allzu günstig gestanden hatten: Neben dem langzeitverletzten Otters und den privat verhinderten Mohr und Hall mussten auch Loecke und Ortwein kurzfristig absagen, Ordendorz kam weiterhin nicht für einen Einsatz in Frage.

So standen Coach Mayer zwei Reihen zur Verfügung, Weijer van der Putten und Youngster Maximilian Anlauf, denen bereits das Regionalliga-Spiel mit der „Zweiten“ in Oberhausen in den Knochen steckte, füllten den Kader auf, kamen aber nur kurz bzw. überhaupt nicht (Anlauf) zum Einsatz. Diese Personalmisere schlug sich auf dem Feld jedoch keineswegs nieder. Gegen einen abwartenden Gegner zogen die „Schotten“ das Spiel prompt an sich und hatten anfangs noch leichtes Spiel. Da sich der Gast vornehmlich auf Goalgetter Svejda konzentrierte, bot sich der Platz für Bruch, der nach einer schönen Kombination über Svejda und Elzner und anschließend per Abstauber in Überzahl die 2:0-Pausenführung herstellte (8./11.). Svejda verpasste gar eine höhere Führung, als er den Ball nicht traf, auf der Gegenseite fand Ressel im gut aufgelegten Mohr-Vertreter Schneider seinen Meister (beide 20.).

Als Svejda 53 Sekunden nach Wiederbeginn das 3:0 erzielte, schien der Boden für den vierten Saisonsieg längst bereitet. Die Hessen wachten nun aber auf und taten ihrerseits was fürs Spiel, wussten Schneider aber erst durch einen abgefälschten Barta-Schuss zu überwinden (25.), danach musste der Highlander-Goalie mehrfach gegen Forster, Ressel & Co seinen Mann stehen. Sein Gegenüber Schwarz hatte dagegen nicht seinen besten Tag erwischt und sah richtig schlecht aus, als er Elzners Weitschuss an die Hintertorbande unterschätzte und Bruch nur noch einzuschieben brauchte – 4:1 (26.). Auch auf Bartas erneuten Anschluss hatten die Highlander die Antwort parat: Rechtzeitig vor der zweiten Pause und damit zum richtigen Zeitpunkt stellte Stein den Drei Tore-Vorsprung aber wieder her.

Emotionen erst in der Schlussphase

Zweimal glaubte der Gast aber noch an seine Chance, doch die Highlander hatten am Samstagabend immer die richtige Antwort auf dem Schläger. Erst ließ Ressel zu Beginn des dritten Drittels die Patriots hoffen, als er in Überzahl das 5:3 markierte. Doch in nur 47 Sekunden schraubten Uedickhoven mit seinem Premierentor für die Bergstädter, Elzner und Bruch mit Treffer Nummer vier die Führung auf 8:3 (47./48.). Aletter und Wehrheim sorgten ein zweites Mal für einen zarten Hoffnungsschimmer am Patriots-Horizont, den Svejda und Elzner in der Schlussphase aber endgültig zunichte machte. In einer Schlussphase, in der zum einzigen Mal die Emotionen hochkochen sollten, als mit Kluin und Blum gleich zwei „Patrioten“ in die Kühlbox mussten und Goalie Dombrowsky wegen Meckerns den gelben Karton sah.

Highlander: D. Schneider, Eberwein (n.e.) – Elzner, Stein, Nördershäuser, ter Haar, A. Bruch, Svejda, Seuster, Heckmann, Uedickhoven, van der Putten, Anlauf (n.e.)

IVA: Schwarz (1.-40.), Dombrowsky (ab 41.) – Forster, Ressel, Barta, Wehrheim, J. Bannenberg, Gabler, Blum, Kluin, Aletter, L. Bannenberg

Schiedsrichter:  Marcus Drücker (GSG Nord) / Oliver Latocha (TV Anrath 99ers)

Tore: 1:0 (7:50) A. Bruch (Elzner), 2:0 (10:03/4-3) A. Bruch (Stein), 3:0 (20:53) Svejda (A. Bruch), 3:1 (24:30/4-3) Barta (J. Bannenberg), 4:1 (25:11) A. Bruch (Elzner), 4:2 (27:23) Barta (Ressel), 5:2 (38:46) Stein (Svejda), 5:3 (40:33/4-3) Ressel (Barta), 6:3 (46:53) Uedickhoven (Seuster), 7:3 (47:12) Elzner (Svejda), 8:3 (47:37) A. Bruch (Svejda), 8:4 (48:18) Aletter, 8:5 (51.30) Wehrheim (Forster), 9:5 (57:24) Svejda (Elzner), 10:5 (57:17/4-2) Elzner (Svejda)

Strafzeiten: 8 Minuten für Lüdenscheid, 8 Minuten + gelbe Karte (60., Dombrowsky wegen Meckerns) für Assenheim

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