Inline-Skaterhockey, 1. Bundesliga

Traumstart für die "Schotten" in die 13. Bundesliga-Saison

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Tim Bruch siegte mit den Highlandern zum Start gegen Düsseldorf 13:9.

Lüdenscheid - Der Auftakt in ihre 13. Bundesligaspielzeit, er ist den Highlandern Lüdenscheid geglückt: Das Team von Trainer Toni Fonso zwang mit einer schon sehr ordentlichen Leistung die Düsseldorf Rams mit 13:9 (4:0, 4:4, 5:5) in die Knie. In Abwesenheit des gesperrten Goalgetters Jiri Svejda taten sich zum Saisonstart vor allem die Prince-Brüder Roy und Maikel sowie Youngster Lukas Kleinschmidt als Matchwinner hervor.

Die Highlander gingen die Punktspielpremiere am Samstag äußerst seriös an und versuchten von Beginn an, durch geordneten Aufbau und schnellen Pässen in die Spitze zum Erfolg zu kommen – mit Fortune: Schon nach zwei Minuten brach Schmitten über rechts durch. Von Andre Bruch lehrbuchmäßig bedient, überwand der Youngster Gäste-Goalie Grins zur Führung – 1:0. 

Die Highlander bestimmten auch danach das Spiel weitestgehend, ließen hinten aber enorm viel zu, sodass der sehr gut aufgelegte Mohr im Tor früh nach dem Führungstreffer gleich dreimal in höchster Not einschreiten musste (3.). Dann aber lief es bei den Hausherren: Eine tolle Stafette über Unger, A. Bruch und R. Prince ließ der Niederländer noch ungenutzt, dann schlug der Angreifer auf Zuspiel seines Bruders Maikel zu – 2:0 (10.). Bei „3 gegen 3“ legte Kleinschmidt nach (16.), ehe wiederum R. Prince ein gutes Anfangsdrittel mit dem 4:0 belohnte (20.).

Die bis dahin noch sehr biederen Gäste aus der Landeshauptstadt kamen jedoch deutlich verbessert aus der Kabine und zwangen Mohr prompt zu zwei weiteren Glanztaten (26.). Gegen den wuchtigen Flachschuss von Clemens war der frühere Nationalgoalie dann aber erstmals machtlos (26.). Der Anschlusstreffer zeigte durchaus Wirkung. 

Die von ihrem Anhang angepeitschten Rams warfen jetzt mehr nach vorne, entschieden nun auch häufiger die Zweikämpfe und die zweiten Bälle für sich. Noch aber hatten die Highlander in Person von des hartnäckig nachsetzenden Seuster und Kleinschmidt und M. Prince gute Antworten auf die nächsten Gegentreffer von Surges (in Unterzahl!) und Deschka parat und zogen auf 8:3 davon.

Ein trügerischer Vorsprung, denn die Messe war noch lang nicht gelesen. Zehn Minuten und drei Unterzahlsituationen später schnupperte der Gast nach Meyers von Mohr reklamierten Treffer zum 7:8 im „Nachstochern“ plötzlich am Ausgleich (46.). 

Noch knapp vier Minuten auf der Uhr – doch statt eines Sturmlaufs der Gäste schlug jetzt die nächste Stunde von Lukas Kleinschmidt und Roy Prince. Mit einem unnachahmlichen Sololauf, gekrönt mit dem 9:7, legte Kleinschmidt den Grundstein für furiose Schlussminuten, im Wechsel mit Prince schlug das Duo noch fünf Mal zu und zurrte den Sieg zum Pflichtspielstart fest.

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