Inline-Skaterhockey

Bialke führt Highlander zum zweiten Sieg

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Dominik Bialke führte die Highlander zum zweiten Saisonsieg.

Lüdenscheid - Es war ein Spiel mit viel Kampf, mitunter auch Krampf, doch am Ende feierten glückliche Highlander ihren lang ersehnten zweiten Saisonsieg: Mit 6:3 (3:2, 1:0, 2:1) bezwang der Lüdenscheider Inline-Skaterhockey-Erstligist am Samstagabend den TV Augsburg und hat vor dem zweiten Partie des Wochenendes bei den Commanders Velbert zumindest vorübergehend bis auf einen Punkt an die Play-off-Plätze herangepirscht.

Der zweite Sieg im achten Spiel, er hatte nicht viele Gesichter. Eines aber bestimmt: Denn neben dem bärenstarken Goalie Sven Rotheuler avancierte ausgerechnet Neuzugang Dominik Bialke bei seiner Pflichtspielpremiere für die „Schotten“ zum Matchwinner. Zwei Tore, zwei Vorlagen – für den 29-Jährigen, der schon 2008 eine Saison lang für die Bergstädter die Stiefel schnürte, war es natürlich ein Einstand nach Maß. 

In Abwesenheit von André Bruch agierte Bialke kongenial neben Svejda, der Ex-Samurai belebte das am Samstagabend nicht immer flotte Spiel ungemein. Schon nach 82 Sekunden lieferte Bialke einen Nachweis seiner Klasse, als er nach Svejda-Zuspiel Gegenspieler und Gäste-Goalie alt aussehen ließ – 1:0. Nur vier Minuten später fand er die Lücke beim Zuspiel auf Ortwein, der auf 2:0 stellte (6.). Und weiter ging’s für zu Beginn muntere „Schotten“: Degenhardt visierte den Innenpfosten an (9.), Kleinschmidt ebenfalls nur „Alu“, machte es Sekunden später aber besser, als ihm beim 3:0 der Innenpfosten Pate stand (10.). 

Zwar verpasste Svejda kurz danach das vierte Tor, als er gegen den ebenfalls sehr gut aufgelegten Gäste-Keeper Gleich das Nachsehen hatte, dennoch deutete gegen den am Samstag spielerisch limierten Aufsteiger aus der Fuggerstadt wenig darauf hin, dass die Highlander auch dieses Spiel aus der Hand geben sollten. Das Team der Highlander anno 2019, das ist derzeit aber eben auch ein Nervenbündel. Eine (wenn auch überharte) Zeitstrafe gegen Tim Bruch und das 3:1 durch Dotterweich in Unterzahl reichten aus, um wieder mächtig ins Schwimmen zu geraten. Als Glasner noch vor der Pause sogar noch der Anschlusstreffer für die Gäste gelang, war es mit der Feierlaune endgültig dahin. 

Auch Bialkes Überzahltor nach der Pause brachte nur geringfügig Sicherheit in Spiel. Die Highlander leisteten sich teils schlampige Zuspiele, zahlreiche Bully-Verluste, und vorne zischten ihre Schüsse viel zu häufig über das Gäste-Tor. Auch nach der 40-minütigen Unterbrechungspause, nachdem Youngster Dürnhöfer im Fallen unglücklich, aber mit voller Wucht mit dem Kopf vor die Wand krachte und vom Krankenwagen abtransportiert werden musste, mussten die „Schotten“ gegen nun engagiertere Fuggerstädter mit hohem Aufwand dagegen halten. 

Die Vorentscheidung fiel dann allerdings kurz nach Wiederbeginn im dritten Drittel, als Jiri Svejda bei eigener Unterzahl den Weg nach vorne suchte, nach Ballgewinn perfekt bedient wurde und Gleich keine Chance ließ – 5:2 (41.). Auch wenn Distanzshooter Arzt nochmal für ein klein wenig Spannung sorgte, machte Unger in der Schlussminute den Deckel drauf. 

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