Highlander schlagen Essen

Heimsieg gegen Primus sichert das Heimrecht

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Sieben auf einen Streich: Jiri Svejda.

Lüdenscheid - Am 11. Oktober darf der TV Augsburg nach Lüdenscheid reisen. Und das ist den Highlandern des LTV 61 deutlich lieber als andersherum: Das Heimrecht fürs Play-off-Viertelfinale sicherte sich das Team aus der Bergstadt am Samstagabend durch einen 12:6 (2:2, 6:0, 4:4)-Sieg gegen die Rockets Essen. Die waren immerhin als Tabellenführer nach Lüdenscheid gekommen - und fuhren bedröppelt wieder zurück in den Pott.

Von Tim Viebahn-Knötig

Die Essener waren nicht gekommen, um sich für die anstehenden Play-offs zu schonen. Sie legten im BGL los wie die Feuerwehr und gingen schon nach zwei Minuten in Überzahl in Führung. Die Highlander glichen zwar durch Jiri Svejda aus (4.), doch die ersten Minuten gehörten eindeutig dem Tabellenführer, der nach zehn Minuten zum 1:2 traf. Diesmal war es Loecke, der nur zwei Minuten später ausglich. Allmählich kämpften sich die Mayer-Schützlinge in die Partie. Das 2:2 zur Drittelpause ging so in Ordnung. Aber dann: Das zweite Drittel wurde zu einer imposanten Show eines einziges Mannes: Jiri Svejda. Der Goalgetter der "Schotten" sorgte zunächst in Überzahl für die erste Highlander-Führung des Abends und ließ dann auch noch im Alleingang die Treffer zum 4:2, 5:2, 6:2 und 7:2 folgen. Die Essener waren konsterniert und kassierten durch Loecke gar noch das halbe Dutzend binnen 20 Minuten. Es war ein perfekter Durchgang für die Hausherren in einer alles andere als perfekten Halle: Die Regenmassen des Nachmittags hatten sich an einer Stelle durch BGL-Dach Platz geschafft - so tropfte es an einer Stelle der Halle immer wieder. Die Partie musste oft unterbrochen werden und sollte am Ende zweieinhalb Stunden dauern.

Gelb-Rot gegen Essens Nimako

Das 8:2 nach zwei Dritteln war richtungsweisend, aber noch kein Ruhekissen. Das 9:2 durch Ortwein konterten die Rockets durch zwei schnelle Treffer zum 9:4. Sie schöpften Hoffnung und gaben Gas - allerdings war es nun der gute Schneider im Highlander-Tor, der dafür sorgte, dass es nicht noch einmal enger wurde. Seine Paraden sorgten für Ruhe, die Treffer von Hall, Svejda und Bruch besorgten bei zwei weiteren Gegentoren den 12:6-Endstand. Unrühmlich am Rande: Essens Nimako war der uneinsichtigste Mann des Abends. Nachdem er die gelbe Karte wegen Meckerns gesehen hatte, nahm er dies zum Anlass, weiter zu meckern und sah dafür Gelb-Rot - damit stand er seinem Team ab Minute 44 nicht mehr zur Verfügung. Aber das war da längst nicht mehr spielentscheidend...

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