Inline-Skaterhockey, 1. Bundesliga

Zentimeter fehlen zum Punkt

+
Traf zwei Sekunden vor dem Ende den Pfosten: Mike Ortwein.

Kaarst - Toll gekämpft, bis zum Schluss gehofft und gebangt, doch am Ende fehlten den Highlandern Lüdenscheid im Verfolgerduell bei den Crash Eagles Kaarst nur wenige Zentimeter zu einem Punktgewinn: Mit 4:5 (1:3, 2:2, 1:0) unterlagen die „Schotten“ am frühen Samstagabend dem Deutschen Meister von 2017

Eine am Ende ganz bittere Niederlage: Denn um ein Haar wäre die groß angelegte, aber lange Zeit glücklose Schlussoffensive der Bergstädter doch noch von Erfolg gekrönt gewesen, traf Mike Ortwein zwei Sekunden vor der Schlusssirene aber nur den Pfosten, verpasste damit den finalen Treffer ins Glück, der das 5:5 und ein anschließendes Penalty-Schießen bedeutet hätte. 

„Heute war mehr drin. Uns fehlte nur der ‚Lucky Punch‘“, zeigte sich Highlander-Trainer Carsten Lang nach dem Spiel enttäuscht vom Ergebnis. Anders als mit der Leistung seines Teams: Einsatz und Kampf stimmten, der Matchplan der „Schotten“ ging über weite Teile des Spiels auf, war insbesondere Topscorer Dietrich bei den eigens abgestellten Bewachern abgemeldet.

Zunächst aber hatten die spielstarken Hausherren die glücklicheren Momente für sich und nahmen dank ihrer herausragenden Qualität im Überzahlspiel eine 3:1-Führung mit in die erste Pause. Svejda hatte einen „Rebound“ zum zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich genutzt, nachdem Kleinschmidt am CEK-Goalie gescheitert war. 

Im Mittelabschnitt waren zunächst die Referees nach einem Check an der Kaarster Bande gefordert. Hiernach lieferten sich der Kaarster Wuschech und Highlander-Verteidiger Ortwein ein ordentliches Gerangel, weshalb beide Akteure für fünf Minuten in die „Kühlbox“ mussten. Unbeeindruckt hiervon gelang Tim Bruch der 2:3-Anschlusstreffer, ehe Svejda in Überzahl den Ausgleich markierte (34.). 

Die Freude der Highlander währte jedoch nicht lang, denn keine Zeigerumdrehung später legte Kaarst durch Youngster Tim Wolf wieder vor – 4:3 (35.). Die Gäste zogen wenig später die Auszeit und wollte den knappen Rückstand mit in die Pause nehmen. Stattdessen aber verpasste Dohmen den Sauerländern mit dem 5:3 eine Minute vor dem Pausentee einen gehörigen Nackenschlag, zumal Svejda unmittelbar nach Wiederbeginn einen Penalty verschoss (41.). 

Getreu dem Motto „Alles oder nichts“ warfen die Highlander im letzten Drittel trotzdem noch einmal alles nach vorne, stellten auf zwei Reihen um bauten damit enormen Druck auf und kamen durch Prince tatsächlich zum 4:5 (44.). Nach zahlreichen vertanen Chancen bot sich den Gästen kurz vor Schluss noch einmal die große Möglichkeit, in Überzahl zum Erfolg zu kommen. Trotz großen Anrennens letztlich jedoch vergebens...

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare