Highlander trotz Krefelder 2:22-Debakel gewarnt

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Die Highlander hoffen darauf, im Heimspiel gegen die Skatingbears aus Krefeld den Play-Offs wieder einen Schritt näher zu kommen. Sie gehen als klarer Favorit in die Partie.

LÜDENSCHEID -   Die Ansage von Hallensprecher Christian Desens am vergangenen Samstag hatte schon einen leichten Anflug von Häme. Gerade erst wurde das desaströse 2:22-Endergebnis der Krefelder bei den Kölnern durchgegeben, um dann – ganz nebenbei natürlich – zu ergänzen, dass jene Krefelder nächster Heimgegner der Highlander sind.

Die Vorfreude auf den Crefelder SC „Skatingbears“, der am Samstagabend um 18 Uhr zum bereits vorletzten Heimspiel der Meisterschaftsrunde in der Sporthalle des Bergstadt-Gymnasiums seine Visitenkarte abgibt, dürfte sich allerdings einen Tag schon wieder etwas revidiert haben. Da knüpften die zuvor indisponierte Hellwig-Schützlinge dem frisch gebackenen Europapokalsieger TV Augsburg einen Zähler ab und feierte einen nicht unbedingt erwarteten Achtungserfolg.

Auch deshalb „werden wir uns die Favoritenrolle nicht aufdrängen lassen“, warnt Highlander-Coach Carsten Lang vor der Partie gegen das Kellerkind aus der Seidenstadt, das „um jeden Punkt kämpfen muss.“ Die Rolle, die der Gast aus Krefeld in dieser Saison einnimmt, erinnert den Iserlohner nur zu gut an die eigene des vergangenen Jahres. „Wir haben auch oft gute Spiele abgeliefert, sind da unten aber einfach nicht herausgekommen. Und in Köln, Iserlohn und Augsburg kann jede Mannschaft unter die Räder kommen. Fakt ist“, so Lang weiter, „auch Krefeld ist brandgefährlich. Wir müssen da genauso konzentriert zu Werke gehen wie in allen anderen Spielen.“ So spiegele das Tabellenbild, das die Highlander als derzeit Sechsten mit 23 Zählern Vorsprung auf den Gast ausweist, keinen Leistungsmaßstab wider.

Letztes Spiel für Loecke und Ortwein

Das vorletzte Heimspiel bildet für ein „Schotten“-Duo gleichzeitig auch schon einen Abschied: Robin Loecke und Mike Ortwein bestreiten gegen die „Bären“ ihr vorerst letztes Saisonspiel im Highlander-Dress, gehen danach wie bereits im Saisonvorfeld geplant ihren Eishockey-Verpflichtungen nach. Aus gleichem Grund wird auch Marc Haaf nicht mehr für die Bergstädter am Ball sein, er wäre diesmal aber ohnehin krankheitsbedingt ausgefallen.

Überhaupt gleicht die personelle Besetzung für die anstehende Begegnung gegen die Krefelder derzeit noch einem Puzzlespiel, stehen doch noch viele Fragezeichen hinter den Einsatzmöglichkeiten einiger Spieler.

„Wir werden jedoch drei bärenstarke Reihen stellen“, ist sich Lang indes sicher, dass sich die Fans der „Schotten“ in der „it-consulting-Arena“ zweifellos auf eine starke Formation der Hausherren freuen können.  

Tim Viebahn

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