Wenig Spieler, viel Teamgeist bei den Highlandern

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Torjäger Jirí Svejda ist einer der wenigen Topleistungsträger, der den Highlandern beim Gastspiel in Niedersachsen zur Verfügung steht.

LÜDENSCHEID - „Aus den Ferien heraus wird es mehr oder weniger ein Kaltstart in die letzte Saisonphase“, weiß Carsten Lang vor dem Auswärtsspiel der Highlander Lüdenscheid bei den Bissendorfer Panthern.

„Wir nutzen die Partie zum Einspielen auf die Play-offs“, gibt der Trainer des Bergstädter Inline-Skaterhockey-Bundesligisten als Marschroute für die samstägliche Niedersachsen-Tour aus, die die Sauerländer mit stark reduziertem Personal antreten.

Für das Spiel in der Wedemark-Halle (erstes Bully: 18 Uhr) sieht Lang vor allem Probleme in der Defensive, da Henning Inselmann, Marc Haaf, Matti Stein und Jonathan Otters für heute abgesagt haben. Gerade das Fehlen von Vize-Kapitän „Joni“ Otters schmerzt den Coach: „Er ist ein Kämpfer, der sich immer voll reinhängt.“ So ein Spieler hätte dem kleinen Häuflein Highlander gut zu Gesicht gestanden, seufzt Carsten Lang, der eventuell noch auf Mark-Terry Hall und Phillip Schumacher aus der Landesliga-Zweitvertretung zurückgreifen will. Allerdings sind beide am Samstagmittag erst noch im Punktspiel-Einsatz gegen die Hemer Dragons (13 Uhr, Bergstadt-Gymnasium).

In jedem Fall, rechnet der Trainer vor, stehen aus dem Stamm des Bundesliga-Teams voraussichtlich nur neun Feldspieler zur Verfügung. Zudem waren die Gelegenheiten zum Training für die Inline-Skaterhockey-Cracks des LTV 61 während der Ferien sehr begrenzt.

Von daher gibt der Iserlohner die Bürde der Favoriten-Rolle gern an den Gastgeber weiter, auch wenn es für die Panther das zweite Match innerhalb von 22 Stunden sein wird. Denn Bissendorf erwarteten am Freitagabend die Uedesheim Chiefs zu einem Nachholspiel.

Dennoch sind die „Schotten“ in ihrem vorletzten Spiel der regulären Saison gewaltig gefordert, wollen sie sich für die Meister-Runde einen der vorteilhaften ersten vier Plätze sichern. „Wenn wir noch Platz vier erreichen wollen, brauchen wir zwei Siege und ein bisschen Glück. Aber Platz sechs haben wir ja sicher“, schätzt Lang die Chancen auf einen Heimspielvorteil in der Endrunde als ohnehin begrenzt ein.

Von vornherein aufgeben mag der Coach auch nicht. „Wir haben in dieser Saison ein homogenes Team. Wenn’s mannschaftlich stimmt, dann hat man auch mal das eine oder andere Quäntchen Glück mehr“, setzt Lang in der Wedemark auf den Teamgeist seiner Formation. Axel Krüger

Highlander: Mohr, Schneider – Kutzner, Poljaschenko, T. Bruch, A. Bruch, Svejda, Kerstholt, Eefting, Elzner, Wille, Hall (?), Schumacher (?)

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