Nach Kantersieg Zeit für Bilanz bei den Steel Bulls

Dennis Schlicht (links) ließ sich die Reisestrapazen nach seiner Heimkehr aus den USA nicht anmerken, machte nicht nur wegen seines Tores ein gutes Spiel. Foto: Viebahn-Knötig

Lüdenscheid - Befreiungsschlag geglückt: Nach einem 15:5-Kantersieg gegen die Bremerhaven Whales hat sich die Stimmung bei Inline-Skaterhockey-Zweitligist Sauerland Steel Bulls deutlich aufgehellt, wie Vorsitzender Norbert Krause erklärt.

Von Tim Viebahn-Knötig

Tapfer hielt Norbert Krause am Sonntagnachmittag aus. Eine Magenverstimmung hatte dem 1. Vorsitzenden und sportlichen Leiter der Sauerland Steel Bulls sichtlich zugesetzt – was der Meinerzhagener von der Tribüne der ob des Wetters verständlicherweise natürlich nicht bis zum Bersten gefüllten Zöpnek-Halle aus sah, hob zumindest die Stimmung des 50-Jährigen wieder merklich.

„Der Sieg war enorm wichtig“, blickte Krause mit dem Abstand einer Nacht zurück, „bei einer Niederlage hätte es ganz, ganz übel für uns ausgesehen.“ Der 15:5-Sieg der Inline-Skaterhockey-Zweitligaspieler gegen die Bremerhaven Whales glich deshalb einem Befreiungsschlag, „mit dem wir jetzt auch in der Tabelle wieder etwas besser dastehen.“ Den vielen Ausfällen hatten die Steel Bulls getrotzt und dem Spiel mit dem Tschechen-Duo Novak und Sinagl neue Qualität verliehen, dazu feierte Brasilien-Student Marlon Hellwig im Rahmen seines Heimataufenthaltes mit einem Tor einen gelungenen Saisoneinstand. Auch Dennis Schlicht ließ sich die Reisestrapazen nach seiner Heimkehr aus den USA nicht anmerken, machte nicht nur wegen seines Tores ein gutes Spiel.

15 Treffer verteilen sich auf neun Torschützen

Überhaupt zeigte sich der „Chef“ persönlich begeistert von der Vielzahl seiner Torschützen. 15 Treffer hatten sich auf neun Schützen verteilt. „Es war gut, dass wir bei diesen Temperaturen auf drei Reihen setzen konnten. Das hat sich bezahlt gemacht“, war für Krause allein schon die numerische Überzahl – Bremerhaven kam mit nur neun Spielern ins Sauerland – ein ausschlaggebender Faktor.

Ziel: Vernünftiger Saisonabschluss

Christian Perlitz wurde diesmal nicht so vermisst wie in Engelbostel. Sein Rolle im Team, das bisherige Abschneiden und die Planung für das Wochenende in Berlin und Rostock in drei Wochen im Speziellen und den Rest dieser Saison im Allgemeinen, in dem es vor allem darum geht, auch das zweite Zweitligajahr vernünftig abzuschließen, sind Gegenstand der Teamsitzung, die für heute Abend anberaumt wurde.

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