Inline-Skaterhockey

Highlander stoßen den Bock um

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Traf beim Auswärtssieg in der Wedemark zum 1:1: Lukas Kleinschmidt. 

Mellendorf - Pure Erleichterung beim krisengeschüttelten Skaterhockey-Erstligisten Highlander Lüdenscheid: Nach fünf Niederlagen in Serie haben die abstiegsbedrohten „Schotten“ endlich einmal wieder allen Grund zum Jubeln, entführten die Bergstädter dank eines 8:7 (2:2, 3:2, 2:3, 1:0)-Erfolges gegen die Bissendorfer Panther nach Penalty-Schießen am Samstagabend doch zwei Punkte aus Niedersachsen.

„Das war die Trendwende“, freute sich Highlander-Kapitän Matti Stein, nach dem schon formstarken, aber glücklosen Auftritt in Essen vor einer Woche endlich Zählbares eingefahren zu haben.

Noch lange saßen die Highlander nach dem Spiel in der Kabine zusammen, um den ersten Sieg in der Liga seit dem 18. Mai (6:3 gegen Augsburg) zu bejubeln. Zentnerlasten dürften der Truppe des noch im Urlaub weilenden Trainers Toni Fonso von den Schultern gefallen zu sein. 

Mann des Abends in der hochtemperierten Wedemark-Halle war ein Spieler eher aus dem zweiten Glied: Tim Dominik Seuster steuerte drei immens wichtige Treffer bei, mit seinem insgesamt 250. Tor für die Highlander zum 7:7 rettete der 26-Jährigen Gäste schließlich ins Penalty-Schießen (57.).

Bis dahin war das Duell Siebter gegen Zehnter kein gutes, aber ein enges und daher sehr spannendes gewesen. „Da war sehr viel Kampf dabei“, resümierte Matti Stein, der vor dem Spiel umsetzte, was Coach Fonso vor Urlaubsantritt für die Partie in Mellendorf vorgegeben hatte: Mohr begann gegen die Panther zwischen den Pfosten und war wie hinterher nach kräftebedingtem Wechsel auch Rotheuler ein deutlich sichererer Rückhalt als Gegenüber D. Sellmann. 

Der ließ etwa Seusters Distanzschuss aus eigener Hälfte passieren – der 3:2-Treffer des gebürtigen Lüdenscheiders bedeutete am Samstagabend die erste Führung für den Gast. Und dem Tor ließ Schmitten nur acht Sekunden (!) später gar das 4:2 folgen. Der Auswärtserfolg schien früh Konturen anzunehmen.

Die Hausherren aber ließen sich freilich nicht hängen. Die Kreise von Ausnahmespieler Tim Strasser – Matchwinner für die Panther im Hinspiel – ließen sich auch diesmal nicht einengen. So war dem Toptalent die erneute Wende zum späteren 6:5 vorbehalten. 

Jetzt aber schlug die Stunde von Seuster, der zu einer „Macht vor dem Tor“ (O-Ton Matti Stein) avancierte und zwei Bialke-Zuspiele zum 6:6 und späteren 7:7 in Überzahl stark verwertete. Im Penalty-Schießen garnierte Unger den tollen Auftritt in der Wedemark mit dem Siegtreffer.

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