Marc Haaf feiert Comeback für die Highlander

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Henning Inselmann möchte dem Deutschen Meister aus Augsburg mit den Highlandern ein Beinchen stellen.

LÜDENSCHEID - 14 von 22 Spielrunden haben die Highlander Lüdenscheid in der 1. Inline-Skaterhockey-Bundesliga schon absolviert, vor der rund einmonatigen Sommerpause und dem Start in die heiße Endphase der Saison bildet nochmal ein „Schmankerl“ den Abschluss eines aus Highlander-Sicht bis dato tollen Frühjahres: Kein Geringerer als der zweifache Deutsche Meister TV Augsburg gibt zu ungewohnter Sonntags-Zeit ab 15 Uhr seine Visitenkarte in der It-Consulting-Arena (BGL-Sporthalle) ab.

Die Übermannschaft der vergangenen zwei Jahre hat in dieser Spielzeit allerdings etwas an Glanz verloren, schon vier Niederlagen kassierten die Fuggerstädter in 13 Spielen. Zum Vergleich: In ihren Meisterjahren 2011 und 2012 waren es in beiden Hauptrunden zusammengefasst nur deren fünf. Mit 25 Zählern und nur einem Spiel weniger ist das Team von Trainer Christoph von Külmer dazu in Schlagdistanz der Highlander. „Wenn man uns gesagt hätte, dass wir uns mit Augsburg einmal in den gleichen Punkteregionen bewegen, hätten wir wahrscheinlich nur gelacht“, sagt auch Carsten Lang.

Klein reden will der Highlander-Trainer die Schwaben damit aber noch lange nicht. „Augsburg hat überragende Einzelspieler. Fettinger, Sohlmann, Kozlovsky, Becherer – von denen weiß jeder, wo das Tor steht. Wir werden auf eine komplett eingespielte Truppe treffen, da braucht man sich keine Sorgen machen“, ist der Respekt vor dem schwächelnden Titelverteidiger, der vor Wochenfrist mit 8:10 gegen Essen unterlag, ungebrochen groß.

Die breite Brust des Favoritenschrecks

Doch die Highlander gehen mit der breiten Brust eines Favoritenschrecks ins Spiel: Nach Köln und Duisburg soll dies nun auch Augsburg zu spüren bekommen. „Augsburg 60 Minuten unter Druck setzen, Laufbereitschaft zeigen und die Laufwege des Gegners zustellen“, lautet Langs einfache Marschroute für Sonntag. Mit Robin Loecke (Urlaub) und Robert Eefting (privat verhindert) fallen zwar zwei Leistungsträger aus, „trotzdem werden wir ein spielstarkes Team auf’s Parkett schicken“, verspricht der Highlander-Coach, der voraussichtlich 17 Spieler an Bord hat. Erfreulich: Marc Haaf feiert erstmals seit seiner am 13. April in Essen durch den üblen Breves-Check erlittenen Gehirnerschütterung sein Comeback.

Tim Viebahn

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