Highlander in Augsburg eiskalt erwischt

André Bruch (links) und Falk Elzner (rechts) schafften in Augsburg nicht mehr den Ausgleichstreffer für die Highlander Lüdenscheid. Foto: Viebahn-Knötig

Augsburg -  Nicht einmal 24 Stunden nach dem 6:5-Auswärtssieg beim IHC Atting war Inline-Skaterhockey-Erstligist Highlander Lüdenscheider wieder gefordert. Das zweite Spiel der Südtour brachte den Blau-Weißen aber keine Punkte: Das Mayer-Team unterlag am Sonntag beim TV Augsburg 6:8.

Von Tim Viebahn-Knötig

Beim Europapokalsieger wurden die Highlander kalt erwischt, kassierten binnen vier Minuten vier Treffer. Selbst blieben die „Schotten“ im ersten Drittel noch ohne Fortune und gingen bereits zum vierten Mal in dieser Saison ohne eigenen Torerfolg in eine Drittelpause. Nach rüdem Check musste zudem Justin Nördershäuser benommen raus. Der Bann brach für die Highlander im zweiten Abschnitt: Svejda per Doppelpack in Überzahl und Bruch verkürzten auf 3:4 (34.). Zuvor ließen die unglücklich agierenden Referees Kruppe und Gigler viel zu viel „laufen“, wurde u.a. Svejda mit dem Schläger im Gesicht getroffen, Stein von einem Ellenbogen am Kopf.

Hall muss nach rüdem Check verletzt runter

Doch Augsburg schlug zurück und stellte durch einen Fettinger-Doppelschlag den Drei-Tore-Abstand wieder her. Beim 3:6 machte der ansonsten wieder bärenstarke Mohr eine etwas unglückliche Figur. So leicht wollten sich die Highlander aber nicht geschlagen geben, wurden trotz des schnellen 4:6-Anschlusstreffers von Stein jedoch ein weiteres Mal entscheidend zurückgeworfen. Orendorz sah die gelbe Karte, dazu setzten Hnida und Fettinger binnen einer Minute zweimal nach. Der nächste Schockmoment folgte auf dem Fuß: Hall musste nach einem weiteren rüden Check mit Verdacht auf Gehirnerschütterung raus, folgerichtig sah Übeltäter Höss diesmal den gelb-roten Karton.

Fünf Minuten Überzahl reichen nicht für Remis

Fünf Minuten Überzahl gab’s für die Highlander obendrauf, nur etwas mehr als fünf Minuten standen noch auf der Uhr. Mehr als die Treffer von Stein und Svejda sprangen jedoch nicht mehr raus.

TVA: Schenk, Fuchs (n.e.) – Wagner, F. Nies, Arzt, Becherer, M. Dietrich, Dotterweich, Fettinger, Hnida, Hoss, Klimek, Löhnert, Späth

Highlander: Mohr, Eberwein (n.e.) – Elzner, Otters, Nördershäuser, Svejda, Bruch, Orendorz, Stein, Hall, ter Haar, Seuster, Heckmann, Uedickhoven

Schiedsrichter: Marcus Kruppe (TSV Schwabmünchen)/Mario Gigler (IHC Atting)

Tore: 1:0 (8:54) Späth (Arzt), 2:0 (9:23) Klimek (Hnida), 3:0 (10:58) Dietrich (Fettinger), 4:0 (12:46/4-3) Arzt (Fettinger), 4:1 (23:38/4-3) Svejda (Elzner), 4:2 (26:41/4-3) Svejda (Elzner), 4:3 (33:57) Bruch, 5:3 (35:55/4-3) Fettinger (Arzt), 6:3 (36:35) Fettinger (Dotterweich), 6:4 (43:17/4-3) Stein (Elzner), 7:4 (49:48) Hnida (Klimek), 8:4 (50:32) Fettinger (Wagner), 8:5 (55:21/4-3) Stein (Svejda), 8:6 (59:00/4-3) Svejda (Elzner)

Strafzeiten: 12 Minuten + 5 Minuten (55., Höss) + gelb-rote Karte (60., Höss) für Augsburg, 8 Minuten + 10 Minuten (45., Orendorz) für Lüdenscheid

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare