Inline-Skaterhockey

5:14 in Augsburg: Der nächste Schritt in Richtung Zweitklassigkeit

+
Ratlos: Matti Stein.

Augsburg: Die Schlinge im Abstiegskampf, sie zieht sich für Inline-Skaterhockey-Erstligist Highlander Lüdenscheid immer weiter zu. Die Bergstädter mussten sich auch beim wiedererstarkten TV Augsburg deutlich mit 5:14 (1:6, 2:2, 2:6)-Toren geschlagen geben und haben nun schon sechs Zähler Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz.

Denn: Die Samurai Iserlohn feierten parallel mit einem 5:3-Erfolg bei den Bissendorf Panther den erhofften Befreiungsschlag.

„Wir waren im ersten Drittel zehn Minuten ebenbürtig, wir waren im zweiten Drittel ebenbürtig. Ansonsten waren wir in allen Belangen unterlegen“, resümierte Kapitän Matti Stein höchst enttäuscht, „ich weiß langsam nicht mehr, woran es liegt.“ 

Ratlos wirkt der Routinier vor allem, obwohl die Bergstädter noch kurz vor der Sommerpause das Topteam aus Essen mit beeindruckenden Comeback-Qualitäten aus dem Pokal geschmissen hatten. „Wir haben nichts von dem abrufen können, was wir dort gezeigt haben“, ärgerte sich Stein zurecht. 

Die Schiedsrichterleistung in Augsburg, sie war nicht unbedingt gut, aber vertretbar. Die Leistung der Goalies Rotheuler und Mohr – nicht herausragend, aber eben auch nicht schlecht. Ankreiden „müssen wir uns nur wieder einmal, bei der ‚zweiten Welle‘ den Gegenspieler aus den Augen verloren zu haben“, suchte Stein nach Gründen für die nächste Pleite auf des Gegners Boden. Es war bereits die siebte Auswärtsniederlage im achten Spiel.

Der Highlander-Schreck in der TVA-Arena hieß vor 180 Zuschauern Oliver Dotterweich: gleich an acht Treffern war der Topscorer der Fuggerstädter direkt beteiligt. Die Führung durch Seuster in Überzahl egalisierte Dotterweich prompt und stellte mit einem lupenreinen Hattrick in der Folge klar die Weichen auf Sieg. 

Der Assist von Highlander-Neuzugang Kevin Orendorz zum 2:7 durch Roy Prince war beim Einstand des ehemaligen DEL-Profis letztlich auch nur eine Randnotiz. Zu keinem Zeitpunkt kamen die Highlander in die Lage, das Spiel zu ihren Gunsten zu drehen.

Tore: 0:1 (4:00/4-3) Seuster (Svejda), 1:1 (5:30/4-3) Dotterweich (Arzt), 2:1 (12:07) Dotterweich, 3:1 (12:42/4-3) Dotterweich (Girsig), 4:1 (15:53) Dotterweich (Girsig), 5:1 (16:42) Nies (Glasner), 6:1 (19:19) Girsig (Dotterweich), 7:1 (21:11) Girsig (Dotterweich), 7:2 (22:06) R. Prince (K. Orendorz), 7:3 (27:26/4-3) A. Bruch (Svejda), 8:3 (38:29/4-3) Arzt (Dotterweich), 9:3 (41:48) Girsig (Dotterweich), 10:3 (42:25) Glasner, 10:4 (48:59) Seuster (Stein), 11:4 (51:21) Hübl (Glasner), 11:5 (52:40/4-3) Stein (Seuster), 12:5 (54:55) Höß (Vogt), 13:5 (55:27) Gläsel (Vogt), 14:5 (58:53) Glasner (Konradsheim)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare