Inline-Skaterhockey

Lebenszeichen im Abstiegskampf beim Comeback von Otters und Lang

Carsten Lang ist an der Bande der Highlander zurück - und direkt gewann das Team 19:5 gegen Velbert.

Lüdenscheid – Geht da doch noch was? Gegen die Commanders Velbert, einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf der 1. Inline-Skaterhockey-Bundesliga, gewannen am Samstagnachmittag die Highlander Lüdenscheid überraschend deutlich mit 19:5 (3:1, 7:1, 9:3) und sendeten ein Lebenszeichen im Abstiegskampf.

Es war der Tag des Doppel-Comebacks: Neben Verteidiger Jonathan Otters war überraschend auch der langjährige Erfolgstrainer, Carsten Lang, zurück an der Highlander-Bande, soll nun möglicherweise bis zum Saisonende im Pokal und in den drei letzten Meisterschaftsspielen als „Feuerwehrmann“ helfen. Trotz anfänglicher Problemen und eines frühen Rückstandes fanden die Highlander zur Hälfte des ersten Drittels besser ins Spiel und markierten durch Svejda den Ausgleich. 

Eine weitere Chance ließ André Bruch bei einem Lattentreffer ungenutzt. Otters, der nach fast zwei Jahren Abstinenz seinem Heimatverein im Abstiegskampf hilft, brachte seine Farben in der 13. Spielminute erstmals in Führung. Kurz darauf lenkte Ortwein mit einem weiteren Treffer das Spiel in die richtigen Bahnen. Der an diesem Nachmittag gut aufgelegte Mohr im Kasten der „Schotten“ verhinderte mit einigen sehenswerten Paraden weitere Gegentreffer. 

Und die Highlander hatten ab dem zweiten Drittel keine Mühe mehr mit einem überforderten Gast aus Velbert. Zweimal Matti Stein, zweimal Roy Prince sowie Jiri Svejda mit einem sehenswerten Treffer schraubten das Ergebnis auf 8:1 hoch. Den Anschlusstreffer von Velberts Menzel beantworteten die „Schotten“ mit zwei weiteren Treffern. Nach wiederholten Reklamierens wurde der Gästetrainer nach Ende des Drittels von den Schiedsrichtern der Halle verwiesen. 

Schaulaufen in den letzten 20 Minuten

Im letzten Drittel ersetzte Rotheuler den starken Mohr. Das Spiel war nicht mehr sonderlich hochklassig. Innerhalb von 35 Sekunden fielen die Treffer elf bis 13, zwei weitere Tore von den Gästen sorgten nur für Ergebniskosmetik, während die Highlander noch sechs weitere Tore folgen ließen. „Wir sind noch am Leben und haben den direkten Vergleich gewonnen“, stellte Jonathan Otters nach seinem Comeback fest, „das ist natürlich beides sehr wichtig. Die vielen Tore haben den Fans sicher gefallen, obwohl uns die Höhe des Sieges kaum etwas bringt. Für mich persönlich war es natürlich sehr besonders und schön mitzuerleben.“ 

Nach den parallelen Siegen von Bissendorf und Iserlohn ist nun vor den letzten drei Saisonspielen Velbert der Rivale im Abstiegskampf, der mit fünf Zählern vor den Highlandern der am ehesten einzuholende ist.Andreas Nitsche

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