Mona Behrla zieht positives WM-Fazit

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Konzentriert auf der Startrampe: Mona Behrla vor dem zweiten Durchgang im Slalom. Am Ende reichte es für Platz 34.

Oberhundem - Hunderte Starter, neun Nationen, drei Kontinente – und mitten drin im beschaulichen Oberhundem war die Lüdenscheiderin Mona Behrla, die die sich seit Donnerstag bei der Weltmeisterschaft im Inline-Alpin mit der internationalen Konkurrenz um die Plätze duellierte. Mit ihrem Abschneiden war sie zufrieden.

Von Emanuel Holz

Vor allem im Riesenlalom, ihrer stärksten Disziplin, wusste Behrla mit Platz 18 zu überzeugen, hatte sie im Vorfeld aufgrund einer Verletzung kaum trainieren können und sich vor WM-Start einen Platz unter den besten 20 vorgenommen. „Ich glaube, ich bin noch nie so einen schnellen Riesenslalom gefahren. Zwischendurch dachte ich, wenn du jetzt nicht aufpasst, dann legst du dich hin“, meinte Behrla schmunzelnd, die ihr gestecktes Ziel in der Paradedisziplin somit erfüllte. Riesenslalom-Weltmeisterin wurde die Deutsche Ann Krystina Wanzke.

Einen gebrauchten Tag hingegen erwischte Behrla, Athletin des Skiklub Lüdenscheid, am Freitag im Parallelslalom, als sie wegen einer Zehntelsekunde bereits in der Qualifikation scheiterte: „Da bin ich vom ersten bis zum letzten Tor nicht ins Rennen gekommen. Es war einfach nicht mein Tag.“ Weltmeisterin im Parallelslaom wurde Mona Sing.

Vom zwischenzeitlichen Tief ließ sich Mona Behrla aber bereits am Samstag nicht mehr beeinflussen, fuhr stattdessen beim Finale des Internationalen Inline-Cups auf Gesamtrang 26, gleichbedeutend mit Platz sechs in ihrer Altersklasse 21-41 Jahre. „Der Kurs war schwierig, es gab eine hohe Ausfallquote. Aber mir hat er gelegen. Weiter nach vorne hätte ich nicht fahren können“, so Behrla. Ebenfalls am Samstag entschied die deutsche Mannschaft den Teamwettbewerb vor Lettland und Tschechien für sich.

Am Sonntag stand der Slalom auf dem Programm: Die 26-jährige Behrla fuhr auf Platz 34, rutschte trotz besserer Zeit im zweiten Durchgang von Platz 30 auf 34. Erneute Siegerin war Ann Krystina Wanzke. Für Behrla ein versöhnlicher Abschluss: „In Anbetracht meiner Vorbereitung ist der Wettkampf super verlaufen. Es hat Spaß gemacht.“ Vorerst geht Behrla in eine Wettkampfpause: „Ich mache dieses Jahr nichts mehr, fahre im Januar aber bei den Westdeutschen Meisterschaften im Ski.“

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