Eishockey

Dritte Roosters-Niederlage in Folge

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Schläger- und ratlos: Kapitän Bobby Raymond verlor mit den Roosters zum dritten Mal in Folge.

Ingolstadt – Ditte Niederlage in Folge für die Iserlohn Roosters: Mit 2:3 (0:2, 1:0, 1:1) unterlag das Team von Trainer Jason O’Leary am Freitagabend dem ERC Ingolstadt.

Zwar waren die Sauerländer gewarnt, dass die Panther in eigener Halle besonders zu Beginn mächtig Druck machen, dennoch wirkten die Gäste überrascht über Ingolstadts Angriffsschwung. Iserlohn stand unter Dauerdruck und es klingelte früh im Gästegehäuse: Jobke nutzte die Unordnung in der Defensive der Gäste zum 1:0 (3). Keeper Jenike war die Sicht versperrt. Auch beim zweiten Treffer des ERC war mächtig Verkehr vor dem Schlussmann. Grenier ließ Höfflin zu viel Platz zwischen den Bullykreisen und der zog trocken ab zur 2:0-Führung (5.).

Erst langsam erholten sich die Iserlohner von diesem Schock und kamen dann durch ihr Überzahlspiel zu den ersten Möglichkeiten. Grenier und Petan hatten den Anschlusstreffer auf dem Schläger, scheiterten aber entweder an Timo Pielmeier oder am Schlittschuh des eigenen Mitspielers. Hervorragend war allerdings die Leistung in doppelter Unterzahl gegen das stärkste Überzahlteam der Liga. So verhinderten die Roosters einen höheren Rückstand.

Auch im zweiten Durchgang besaßen die Gastgeber die erste Torchance. Zuerst scheiterte Elsner bei einem Konter an Jenike, doch der Ex-Roosters Brett Findlay kam noch einmal an den Puck, doch mit der Rückhand traf er nur das Außengestänge. Dann aber arbeiteten sich auch die Sauerländer besser in die Partie und „Jung-Vater“ Todd nutzte Freiraum beim Überzahlspiel zum Anschlusstor (31.). Es folgte eine Schrecksekunde, denn Greniers Direktschuss blieb in der Torwartmaske von Pielmeier stecken, der mit einer stark blutenden Platzwunde am Kopf vom Eis fuhr.

Danach ergab sich vielleicht die beste Phase der Roosters, die die Ingolstädter im eigenen Drittel einschnürten, dabei aber nicht zum Torerfolg kamen. Im Schlussabschnitt mussten die Gäste zunächst einmal tief durchatmen, als sie bei eigener Überzahl in einen Konter liefen, Jenike allerdings glänzend gegen Bailey reagierte und sein Team im Spiel hielt (43.). Auf der anderen Seite hatte Grenier bei seinem Solo den Ausgleich in Unterzahl auf dem Schläger, doch er scheiterte am Schoner von Reimer. Ein erneuter Patzer in der Roosters-Abwehr sorgte dann für die Vorentscheidung. Höfflin nutzte viel Freiraum zum 3:1 (47.).

Doch die Sauerländer gaben zu keinem Zeitpunkt auf, kämpften sich zurück und erzielten kurz vor dem Ende durch Grenier den erneuten Anschlusstreffer (59.). Zum Ausgleich reichte die Zeit dennoch nicht mehr.

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