Handball-Landesliga

HSG und Stephan Nocke setzen Zusammenarbeit in Saison 21/22 fort

Trainer in der Handball-Auszeit
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Stephan Nocke bleibt auch in der Saison 21/22 bei der HSG.

Die HSG Lüdenscheid nutzt den Saison-Lockdown zur Zukunftsplanung: Auch in der Saison 2021/22 wird der Trainer Stephan Nocke heißen.

Lüdenscheid – Handball-Landesligist HSG Lüdenscheid plant weiter mit Trainer Stephan Nocke. Am Montag gab die HSG bekannt, die Zusammenarbeit mit dem Übungsleiter auch in der Spielzeit 21/22 fortzusetzen. Unabhängig von der Ligazugehörigkeit gab Nocke den HSG-Verantwortlichen seine Zusage.

Stephan Nocke und die HSG Lüdenscheid – das scheint zu passen, auch wenn die Ergebnisse nicht unbedingt diesen Rückschluss zulassen. Nach der Trennung von Trainer Axel Schürfeld im vergangenen Spätherbst stieß Nocke vor dem Derby bei der Turnerschaft Evingsen im Dezember zum Tabellenletzten der Landesliga.

HSG und Nocke setzen Zusammenarbeit in Saison 21/22 fort

Die HSG Lüdenscheid hatte bis dahin nur einen einzigen Punkt geholt in der Liga – und unter Nocke sollte bis zum Saison-Abbruch im März in neun Spielen kein weiterer dazukommen. Die Mannschaft arbeitete und entwickelte sich, doch an den Ergebnissen war es noch nicht abzulesen.

Als der Verband alle Absteiger beim Corona-Abbruch „begnadigte“, nahmen die Lüdenscheider – anders übrigens als die TS Evingsen – das Geschenk dankbar an, justierten personell nach, doch zum Auftakt der neuen Spielzeit gab es gegen Olpe und Witten doch auch wieder zwei Niederlagen. Trotzdem ist die Stimmung im HSG-Lager gut, sieht die sportliche Leitung die Mannschaft auf einem guten Weg und hat deshalb nun Nägel mit Köpfen gemacht. Das ist durchaus bemerkenswert.

„Es freut mich sehr, dass wir weiterhin eine Basis für eine Zusammenarbeit gefunden haben. Es macht mir Riesenfreude, mit den Jungs und dem Team um das Team herum zu arbeiten“, sagt Nocke, „ich würde zudem sagen, ich habe hier Freunde gefunden. Jetzt gilt es – unabhängig von der aktuellen Corona-Situation – die HSG in Zukunft in ein ruhiges Fahrwasser zu führen.“

„Ein Händchen dafür, aus jedem noch mehr herauszukitzeln“

„Stephan Nocke ist in meinen Augen der richtige Mann für die Jungs. Die Entwicklung von jedem einzelnen Spieler ist deutlich sichtbar“, sagt der Sportliche Leiter Matthias Skutta, „es passt einfach. Er hat ein Händchen dafür, aus jedem noch mehr rauszukitzeln. Was er in den Lockdownphasen für die Spieler an Trainingsaufgaben zusammenstellt und auch im Hintergrund arbeitet, ist schon bemerkenswert. So positiv verrückt ist nicht jeder.“

Der Sportliche Leiter, Matthias Skutta (links), und Teammanager Michael Mirus freuen sich darüber, dass Stephan Nocke bleibt.

Durch die Verlängerung mit dem 40- jährigen Übungsleiter erhoffen sich die Verantwortlichen auch frühzeitig innerhalb der Mannschaft weitere Zusagen der Spieler. „Die Jungs sind noch enger zusammengewachsen, haben leistungsmäßig einen Schritt nach vorne gemacht“, sagt Skutta in einer Stellungnahme des Vereins, „man spürt, dass der Trainer sie erreicht. Von daher hoffen wir natürlich, dass wir unser Team größtenteils so zusammen halten können. Einzelne Gespräche mit den Spielern laufen bereits.“

Neben dem ungewissen Ausgang dieser besonderen Saison und unabhängig von der Liga, versuchen die Verantwortlichen der 1. Herren nun die Weichen zu stellen, dass auch für die Saison 21/22 frühzeitig ein schlagkräftiges Team zusammengestellt wird. „Unser Hauptaugenmerk liegt momentan darauf, wie es diese Saison noch weiter geht, ganz klar“, sagt Skutta, „aber es ist ein beruhigendes Gefühl zu wissen, dass man bei solch positiven Nachrichten anscheinend nicht alles falsch macht.“

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