HSG-Damen: Das Kollektiv gewinnt

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Es läuft rund bei den Landesliga-Handballerinnen der HSG Lüdenscheid: Durch den Erfolg in Hemer hat sich die Köster-Sieben auf den ersten Tabellenplatz vorgearbeitet.

Lüdenscheid - Christian Köster blieb bei seiner Linie. „Die Situation, dass wir die Teams, die aufsteigen wollen, ärgern können, finden wir gut“, meinte der Trainer der Landesliga-Handballerinnen der HSG Lüdenscheid.

Wohlgemerkt: Durch den 28:25-Auswärtssieg beim bisherigen Primus HTV Sundwig/Westig haben die Bergstädterinnen gerade den Aufstiegsplatz für sich selbst erobert.

Das Thema Verbandsliga packt Köster aber nicht an. „Wenn wir zwei Spieltage vor Schluss immer noch da oben stehen, kannst du mir die Frage nochmal stellen“, lacht der 35-Jährige und wiederholt als Saisonziel die Vorgabe „oberes Mittelfeld“. Den Aufstieg hätten sich andere Mannschaften auf die Fahnen geschrieben – denen will die HSG das Leben so schwer wie möglich machen.

Den Grundstein für den Erfolg sieht der Lüdenscheider im Mannschaftsgeist begründet: „Positiv zu sehen ist auf jeden Fall die Entwicklung des Teams. Das gesamte Team ackert, hängt sich im Training rein. Wenn dann eine andere Spielerin trotzdem noch einen Tacken besser ist, ist das auch gut.“ Interne Reibereien: Fehlanzeige – vielmehr gehe die Mannschaft nach Spielen noch gemeinsam aus. In dieser Hinsicht, so Köster, mache es sich bezahlt, dass die HSG zuletzt Spielerinnen mit Verbindung nach Lüdenscheid verpflichtet hat. Mit der Drittliga-erfahrenen Kim-Saskia Malcus, Michelle Pleuger (Oberliga in Königsborn) und Saskia Oppl (Verbandsliga in Schwerte) war viel Qualität dabei.

Aber auch unter denjenigen, die schon lange die blau-gelben Trikots tragen, hat sich etwas getan: „Annika Worobey und Franzi Schmale haben sich toll entwickelt, auch Birte Hofmann hat noch einmal einen Sprung gemacht. Aber bei vielen ist noch Luft nach oben.“ Hinsichtlich des Trainings hat „Kösti“ dem Team einen freien Abend pro Woche mehr gegönnt. Dafür wird dienstags und donnerstags gemeinsam vorab zu den Halleineinheiten etwas für Kondition und Fitness getan.

Als nächste Aufgabe wartet am Sonntag das Heimspiel gegen den Titel-Mitfavoriten HSG Gevelsberg/Silschede. „Die letzten Spiele gegen Gevelsberg waren immer auf Augenhöhe“, erklärt Köster. „Da muss jede noch mal an ihre Grenzen gehen und wir müssen als Kollektiv auftreten.“

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