HSG-Test gegen HSV schon am Donnerstag

Moritz Winkhaus (l.) fehlt im Testspiel gegen den Landesligisten HSV Plettenberg/Werdohl.

Lüdenscheid - Weil Ex-HSG-Coach Friedhelm Ziel beim Verbandsligigsten HSV Plettenberg/Werdohl für den vorgesehenen Sonntagtermin kein Team zusammenbekam, bat er um Vorverlegung. Jetzt geht der Test schon am Donnerstag am Wehberg (20 Uhr, Sporthalle Adolf-Reichwein-Gesamtschule) über die Bühne.

Nachteil für die Hausherren: Ihr eigenes Aufgebot ist noch dünner besetzt als es am Sonntag gewesen wäre. „Wir können bloß ein Rumpfteam aufbieten, das ist natürlich alles andere als ideal“, ärgert sich HSG-Trainer Volker Schnippering, dass die Urlaubszeit ausgerechnet jetzt, da die Feinabstimmung in den Vordergrund gerückt ist, voll durchschlägt und sein Team schwächt.

Mit einer Rechtsaußenanleihe bei der Zweitvertretung (Timo Dohle) und dem aus beruflichen Gründen erst verspätet zum Team stoßenden Benno Walter kommt das Landesligateam aus der Bergstadt gerade einmal auf zehn Feldspieler.

Angesichts der Ausfälle des verletzten Baberg sowie von Bölling, Winkhaus und Fenner und einem Fragezeichen, das noch hinter dem Namen von Rückraumshooter Lausen (Fingerverletzung) steht, ist die Aufgabe gegen die klassenhöheren Gäste eigentlich zu mächtig: „Wir haben nur ein Rumpfaufgebot zur Verfügung.

Wir wollen uns achtbar aus der Affäre ziehen, versuchen, gegen die HSV-zweikampfstärke und das Tempo zu bestehen sowie gegen deren gute Abwehr einige Angriffslösungen zu finden“, gibt Schnippering mit viel Respekt vor dem Gast vor.

Zumal Gegenüber Friedhelm Ziel bis auf Bardischewski personell aus dem Vollen schöpfen kann.Unter anderem stoßen Traumüller, Scheerer und Scheuermann wieder zum Aufgebot der Gäste.

Außerdem hat es positive Nachrichten von Marc Bardischewski (OP am Handgelenk) gegeben. Seine Ärztin stellte fest, dass der Heilungsprozess normal verläuft und es nicht ausgeschlossen sei, dass der Torjäger beim ersten Meisterschaftsspiel wieder mitwirken wird.

Ziel hofft, dass seine Schützlinge trotzdem so konzentriert weiterarbeiten wie bisher: „Vorne vertrödeln wir noch zu viel Zeit“, fand Ziel doch noch ein Haar in der Turnier-Suppe, wohlwissend, dass er hinsichtlich der Formfindung absolut im Zeitplan liegt.

Vorne glänzte die HSV mit einem kreativen Spielkonzept: Auslösehandlung, Suchen nach Möglichkeiten, Abschluss. So effektiv und konsequent habe man die HSV lange nicht gesehen.

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