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HSG will auch in Herdecke „etwas mitnehmen“

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Von: Marc Kusche

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Zuletzt zwei Tore gegen Gevelsberg: Phil Bieker.
Zuletzt zwei Tore gegen Gevelsberg: Phil Bieker von der HSG Lüdenscheid. © Baankreis, Wesley

Gelingt der HSG Lüdenscheid nach dem umjubelten 21:19 gegen Gevelsberg/Silschede II der nächste Zähler? Das wird sich am Sonntag in Herdecke zeigen.

Lüdenscheid – Die Stimmung, sie war spätestens seit dem Trainerwechsel ohnehin eine gute bei der HSG Lüdenscheid, daran änderte auch der punktemäßig maue Start mit 1:7-Zählern nichts. Doch zumindest die Leistungskurve zeigte durchgehend nach oben, und am vergangenen Samstag erntete die Mannschaft von Chefcoach Thorsten Stange dafür auch erstmals die Früchte: 21:19 gegen Gevelsberg/Silschede II, der erste Punktspielerfolg seit 909 Tagen, was immerhin den Sprung vom letzten auf den drittletzten Platz zur Folge hatte.

„Das ist die Konsequenz eines gelebten Miteinanders“, drückte es Stange ein wenig philosophisch aus, wird nichtsdestotrotz nicht müde, darauf hinzuweisen, „dass wir weiter mitten in einer Entwicklung stecken, die noch längst nicht abgeschlossen ist.“ Die größten Fortschritte gibt es bis dato zweifellos in der Defensive, das Zusammenspiel zwischen Abwehr und Torhüter klappt immer besser. Nachholbedarf besteht nach wie vor bezüglich der Durchschlagskraft, konstant 25 Treffer bleiben für den Coach das Ziel.

Gegner mit klaren Ambitionen nach oben

Inwieweit die Bergstädter den Rückenwind des so besonderen Sieges nutzen können, wird sich am Sonntag zeigen, wenn sie bei der HSG Herdecke/Ende gastieren (17 Uhr, Sporthalle Bleichstein). „Der Gegner will aufsteigen, ist aktuell zwar nur auf Rang drei, aber die einzig ungeschlagene Mannschaft der Liga. Von daher brauchen wir über die Favoritenrolle nicht zu reden, der Druck liegt bei Herdecke“, skizziert Stange die Ausgangssituation.

Das aber heißt für ihn nicht, dass am Bleichstein nichts zu holen ist. „Mit der Euphorie des ersten Sieges sind wir sicher nicht chancenlos. Es wird kraftraubend, weil Herdecke mit vielen jungen Spielern aufs Tempo drücken wird, aber wir wollen dagegenhalten. Und wenn wir die Partie lange offen halten können, ist – hoffentlich auch erneut mit Unterstützung unserer Fans – was möglich. Kurzum: Wir fahren dorthin, um etwas mitzunehmen.“

Personell bleibt der Kader gegenüber Samstag unverändert, auch Fabian Linde, der sich mit drei Treffern empfohlen hatte, ist wieder dabei. Der Youngster wird am Samstag noch einmal für die Reserve auflaufen, ehe er danach dauerhaft zum Landesligateam stoßen wird.

HSG: Stute, Wambold – Kiss, Lenz, Schmidt, R. Plischka, M. Plischka, Bieker, Hahn, Lausen, Gruber, Ritthaler, Linde, De Bie

HSG-Reserve in Netphen gefordert

Nach dem 22:16-Sensationssieg gegen den bis dato noch ungeschlagenen Tabellenführer TuS Fellinghausen bekommt es die HSG-Reserve in der Kreisliga A mit dem heimstarken TVE Netphen zu tun. Beginn am Samstag in der Sporthalle des Gymnasiums Netphen ist um 14 Uhr. Ku

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