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HSG Lüdenscheid bindet Leistungsträger ligaunabhängig

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Von: Marc Kusche

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Handballer in Aktion
Abwehrchef Julius Hahn bleibt der HSG auch in der neuen Saison erhalten. © Baankreis, Wesley

Die HSG Lüdenscheid ist in ihren Personalplanungen einen großen Schritt weitergekommen: Es liegen bereits 16 Zusagen für die neue Saison vor.

Lüdenscheid – In welcher Liga es in der Spielzeit 22/23 für die abstiegsbedrohten Landesliga-Handballer der HSG Lüdenscheid weitergehen wird, ist noch vollkommen offen, personell aber sieht es schon sehr, sehr gut aus. In Zahlen: Ein 16er-Kader ist bereits fix.

Rückblick: Zu einem bemerkenswert frühen Zeitpunkt gab Abteilungsleiter Felix Kroll Ende November die ersten Verlängerungen bekannt. Neben Trainer Thorsten Stange waren das Keeper Artur Wambold sowie Phil Lausen, Rens Ritthaler, Robin und Marcel Plischka, Lars Gruber, Ben Schmidt, Philipp De Bie, Fabian Linde, Justin Jung sowie John Lenz – in der Summe elf Akteure.

Dazu gekommen waren seitdem Lukas Weichelt und Marius Rohr, die nach langer verletzungsbedingter Pause wieder in der Trainings- und Spielbetrieb eingestiegen sind, sowie Routinier Tamas Kiss. Der 40-Jährige, schon in dieser Saison eher unregelmäßig am Start, wird aus beruflichen und privaten Gründen allerdings nur eingeschränkt zur Verfügung stehen. Blieb noch die Personalie Julius Hahn, die seit letzter Woche aber ebenfalls geklärt ist. „Julius bleibt, will den eingeschlagenen Weg und den Aufbau der Mannschaft weiter mitgehen“, freute sich Kroll über die Zusage des Abwehrchefs.

HSG Lüdenscheid bindet Leistungsträger ligaunabhängig

Zu diesen 15 Akteuren kommt in der neuen Saison als zweiter Torhüter noch Luan Ferizi aus der eigenen Reserve, denn Tim Stute hatte frühzeitig bekanntgegeben, dass er die HSG verlassen und höherklassiger spielen möchte. Mittlerweile ist auch klar, wohin es ihn ab dem Sommer ziehen wird: zum Verbandsligisten TG Voerde.

Wie es mit externen Zugängen aussieht, hängt natürlich in erster Linie auch davon ab, in welcher Liga die HSG in der zweiten Jahreshälfte auf Punktejagd gehen wird. Aktuell steht sie auf einem Abstiegsplatz, der Rückstand zum rettenden Ufer beträgt drei Zähler nach Pluspunkten und deren fünf nach Minuspunkten. Felix Kroll aber ist dennoch zuversichtlich: „Die Tendenz ist trotz des Tabellenplatzes positiv, der Teamgeist überragend, sonst hätten nicht alle Spieler unabhängig von der Ligazugehörigkeit zugesagt. Von daher sind wir überzeugt, dass wir in den verbleibenden elf Spielen den Klassenerhalt noch packen können.“

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