HSG-Hoffnung auf den „Schub von Wellinghofen“

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Will mit seinen HSG-Teamkollegen den „Schub von Wellinghofen“ zum Sieg auch über die Volmetaler Reserve nutzen: Rückraumschütze Benno Walter.

Lüdenscheid -  Wenn die HSG Lüdenscheid am Samstagabend (19.15 Uhr, Sporthalle Bergstadt-Gymnasium) mit dem eminent wichtigen Duell gegen Aufsteiger TuS Volmetal II ins Punktspieljahr 2015 startet, liegt das letzte Meisterschaftsduell fast vier Wochen zurück. Doch eben jener Auftritt beim 22:21-Coup beim TuS Wellinghofen nach einem Stimmungstief soll der Fath-Truppe entscheidenden Rückenwind für die Restspielzeit verpasst haben.

Von Jörg Hellwig

Da war der zuvor vermisste Teamgeist und Wille zu Zusatzmetern, die eigentlich nicht mehr gehen, in allen Mannschaftsteilen, vor allem aber in der Defensive deutlich geworden, durfte auch der kroatische Coach, der seine Arbeit zuvor auch selbst in Frage gestellt hatte, den Auftritt als Vertrauenbeweise für seine Person gehen.

Gegen die Volmetaler wollen die Bergstädter phasenweise mäßige Eindrücke vom Test gegen die SG Kierspe-Meinerzhagen ad acta legen und mit hoher Konzentration und entscheidendem Leistungsschub an den Auftritt in Dortmund anknüpfen. Denn der Sieg von Wellinghofen ist nur dann richtig etwas wert, wenn die HSG gegen den TuS am Samstag nachlegt.

Und auch wenn die HSG-Coaches Davor Fath und Mathias Prumbaum den Gast keineswegs unterschätzen und dem Aufsteiger um Torjäger Nico Schnepper und aus seiner Linscheider Zeit bestens bekannten Trainer Jörg „Kante“ Bouwain gehörigen Respekt entgegenbringen, sind sie überzeugt: „Gerade ein Heimspiel müssen wir gegen Volmetal gewinnen.“

Der Gast hatte zwar einen glänzenden Saisonauftakt mit 6:2-Punkten hingelegt, seitdem aber sieben Spiele in Folge verloren, so dass die Gäste um einen Rang und zwei Punkte hinter den Bergstädtern auf Platz elf rangieren. Im Siegfall aber kann der Tabellennachbar an der HSG vorbeiziehen. Eine Möglichkeit, die die Walter und Co. gegen den offensiv deckenden und auf gegnerische Ballverluste lauernden TuS aber auf jeden Fall vermeiden und vielmehr den eigenen Vorsprung auf vier Zähler ausbauen möchten, um dann die Aufholjagd ins gesicherte Mittelfeld starten zu können.

Verzichten müssen die Hausherren dabei auf den verletzten Broscheit (Fingerbruch) und wohl auch Kreisläufer Kemper (Leistenprobleme).

HSG: von Oepen, Buyna, Kapp – Niegetiet, Luft, Kahlstadt, Walter, Jaschke, Miossec, F. Paetz (?), Kemper (?), Lausen, Baberg, Füller, Kroll, Wüllner

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