Nur ein kurzes Aufbäumen der Köster-Schützlinge

Der HSG-Rückraum um Franziska Kaiser (Mitte) leistete sich gegen Tabellenführer RSVE Siegen zu viele schwache Abschlüsse. Foto: Krüger

Lüdenscheid - Nur in kurzen Phasen der ersten Halbzeit blitzten zuletzt verborgene Fähigkeiten der Landesliga-Handballerinnen der HSG Lüdenscheid am Samstagnachmittag auf, am Ende blieb’s wie zuletzt ein dürftiger Auftritt. Und weil der Gegner hohe Qualität hatte, verloren die Schützlinge von Trainer Christian Köster in der BGL-Sporthalle gegen Tabellenführer RSVE Siegen letztlich völlig chancenlos mit 17:28 (10:15)-Toren.

Von Jörg Hellwig

Der Gast hatte vor allem im Rückraum riesige individuelle Vorteile, war aber auch insgesamt wesentlich spritziger und inspirierter, während sich die Lüdenscheiderinnen unterm Strich wieder viele technische Fehler und schwache Torabschlüsse aus Rückraum und vom Kreis leisteten.

Scheben verschleißt zwei Manndeckerinnen

Und von außen entpuppte sich Gästeschlussfrau Hoffmann als „Bank“, Deshalb und auch, weil mit Vicky Scheben die alles überragende Akteurin im Verlauf der 60 Minuten 16 (!) Tore erzielte und gleich zwei Manndeckerinnen „verschliss“, hatte der Gast von Beginn an klar die Nase vorn. Immerhin – nach dem 4:10 (19.) kam die HSG für elf Minuten besser ins Spiel und verkürzte den Rückstand bis zum Wechsel sogar um einen Treffer.

11:20-Rückstand nach 39 Minuten

Doch nach 39 Minuten hatte der Gast beim 11:20 gleich neun Tore vorgelegt und machte die Differenz trotz angezogener Handbremse in den Schlussminuten sogar zweistellig.

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