Richtungsweisendes Lenne-Sieg-Duell

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Aufgrund eines herausgesprungenen Wirbels ist der Einsatz von HSG-Kreisläuferin Stefanie Eicker gefährdet.

Lüdenscheid - Aktuell weist das Klassement der Frauen-Landesliga die HSG Lüdenscheid als Tabellendritten aus – 8:2-Punkte sind trotz der Niederlage zuletzt in Sprockhövel eine prima Startbilanz. Ist die HSG aber wirklich ein Team, das in diese Tabellenregion gehört?

Den Beweis dafür muss das Köster-Team noch antreten. Am Sonntag um 16.15 Uhr gastiert der TuS Ferndorf in der Halle der Adolf-Reichwein-Gesamtschule am Wehberg. Ein Lenne-Sieg-Duell, in dem die HSG auf dem Papier der Favorit ist. Mit 4:6-Punkten sind die Frauen aus Kreuztal aktuell Siebter. Beim TuS lohnt sich allerdings ein Blick aufs Detail. Die sechs Verlustpunkte holte sich das Team gegen Primus Sundwig, den Tabellenzweiten Gevelsberg und bei einem 23:24 in Sprockhövel ab. Daneben besiegte der TuS die Frauen aus Kierspe 29:13 und den Tabellensechsten Bösperde 33:19.

„Ferndorf ist eine echte Hausnummer“, sagt HSG-Trainer Christian Köster, obwohl sein Team bereits vier Punkte mehr gesammelt hat als der Gast, „der TuS hat zehn Neuzugänge, darunter einige starke Spielerinnen aus Attendorn – und mit Hans Kania einen guten Trainer. Die machen viel Tempo, ein gefährlicher Gegner.“

Für die HSG ist das Spiel gegen Ferndorf der Auftakt zu den Wochen der Wahrheit. Danach warten auch noch die Vergleiche gegen Sundwig (1.), Gevelsberg (2.) und Bommern (3.) bis zum Ende der Hinserie. „Jetzt wird sich entscheiden, ob wir ins obere oder ins untere Mittelfeld gehören“, sagt Köster, dessen Kader sich wieder füllt. Birte Hofmann, Hannah Steinacker und Alina Schmidt kehren zurück, Darline Seckelmann steht ebenfalls zur Verfügung. Fraglich ist der Einsatz von Stefanie Eicker (rausgesprungener Wirbel), fehlen wird Franziska Lukowski.

„Wir müssen in der Abwehr eine ganz andere Einstellung zeigen als zuletzt in Sprockhövel“, sagt Köster, der mit Blick auf den vergangenen Sonntag von einem ‘verschenkten Sieg’ spricht, „außerdem müssen wir die Zahl der Fehlwürfe minimieren. In Sprockhövel waren es 30. Wenn wir Ferndorf schlagen wollen, dürfen es nicht mehr als zehn bis 15 sein.“

HSG: Steinacker, Mewes, Graf – Dalchow, Druskus, Eicker (?), Gruhn, Oppl, Pleuger, Schmale, Schmidt, Schnabel, Steinbrück, von Oepen, Worobey, Hofmann, Malcus, Lausen

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