HSG-Damen: „60 Minuten Vollgashandball“

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Katharina von Oepen steht HSG-Coach Christian Köster am Wochenende nicht zur Verfügung. Sie hilft in der Reserve aus.

Lüdenscheid - Mehr Spitzenspiel geht nicht: Am Samstag trifft der HTV Sudwig/Westig auf die HSG Lüdenscheid.

Anders ausgedrückt: die beste Hintermannschaft der Liga (123 Gegentore in den bisherigen sechs Saisonspielen) duelliert sich mit einer besten Offensivabteilungen des Wettbewerbs – lediglich der Soester TV traf ebenfalls wie die HSG schon 173 Mal ins gegnerische Tor.

Hochmotiviert dürften die Bergstädterinnen also am Samstagnachmittag ins Grohe Forum nach Hemer reisen: Mit einem Sieg gegen den ungeschlagenen Tabellenführer könnten die Lüdenscheiderinnen in der Tabelle wieder gleichziehen, nachdem sie gegen die TSG Sprockhövel die ersten Verlustpunkte der Saison einstecken mussten. Gegen die TSG gewann der HTV im Saisonverlauf bereits deutlich mit 31:22.

Angesichts der momentanen Kadersituation wird es ein hartes Stück Arbeit für die HSG, den Aufstiegsaspiranten aus Hemer zu ärgern: Lausen, von Oepen, Steinbrück und Hofmann stehen Coach Christian Köster nicht zur Verfügung. Kim Malcus wird erst zur zweiten Halbzeit vor Ort sein. „Zudem haben einige Spielerinnen im Kader erheblichen Trainingsrückstand“, so Köster. Darline Seckelmann, die ihre Polizei-Ausbildung in Niedersachen gestartet hat, wird als Feuerwehrkraft aushelfen.

„Trotz der personellen Riesenbaustelle freue ich mich wirklich auf die Begegnung. Unser Anspruch ist das obere Tabellen-Mittelfeld – Sundwig will aufsteigen: daher können wir völlig befreit aufspielen“, weiß der Trainer. Er freue sich auf „60 Minuten Vollgashandball, den man im besten Falle auf Augenhöhe bestreiten wird“. Sein Team werde dem Druck der Gastgeber „alles entgegensetzen was irgendwie geht“ – „gerade unsere Abwehr wird richtig ackern müssen. Aber so ist das in einem Spitzespiel eben: da muss man auch mal Spitzenhandball zeigen“, so die Devise Kösters.

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