HSG: Auch ohne Drei auswärts punkten

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Mit der HSG am Samstagabend in der Sporthalle Mittelstadt gefordert: Benno Walter.

Lüdenscheid - Zwei Siege in Folge haben dem Handball-Landesligisten HSG Lüdenscheid nicht nur eine gehörige Portion Selbstvertrauen zurückgegeben, sondern auch die Tabellensituation merklich entspannt.

Vor dem Gastspiel beim VfL Eintracht Hagen III (Samstag, 19.30 Uhr, Sporthalle Mittelstadt) mahnt Trainer Volker Schnippering aber im Wissen um die immer noch spürbare Nähe zum Tabellenkeller deshalb höchste Konzentration an, obwohl die Gastgeber derzeit das Tabellenende zieren.

Die überwiegend junge Truppe von Trainer „Yogi“ Walter präsentierte sich im bisherigen Saisonverlauf mitunter noch „zu grün“. Doch wer die Verhältnisse in Hagen kennt, weiß, dass die Eintracht das Landesligateam im Zweifelsfall nicht wird „verhungern“ lassen und für den „Fall der Fälle“ jede Menge Routiniers hat, die reaktiviert werden können. Im Heimspiel gegen die HSG rechnet deshalb auch Volker Schnippering mit dem Einsatz von „ein oder zwei Spielern aus dem Oberligaaufgebot, die zuletzt nicht zum Einsatz gekommen sind.“ Zudem soll in der Halle Mittelstadt auch der „Abwehrriese“ Levent Cengiz, der zudem auch eine deutliche Belebung der Offensive sein kann, auflaufen.

„An Vorstellungen gegen Arnsberg und Volmetal II anschließen“

„Wichtig ist, dass wir nahtlos an unserer beiden Vorstellungen in Arnsberg und gegen Volmetal II anknüpfen, dann ist mir auch vor der Aufgabe in Hagen nicht bange. Wenn wir hinten ähnlich kompakt und gut stehen wie in der ersten Halbzeit gegen Volmetal, hat es der Gegner im Angriff schwer. Und vorn müssen wir versuchen, das Tempo konsequent hoch zu halten, die begonnenen Konzeptionen erfolgreich im Kleingruppenspiel fortsetzen“, ist Schnippering entschlossen, den Aufschwung fortzusetzen.

Natürlich muss die HSG dazu den veranlagten Ex-Haldener Tim Knutzen als aktuelle Nummer eins der Landesligatorschützenliste wenigstens halbwegs in den Griff bekommen und darf sich auch über die guten Außen und den Kreis nicht zu viele Gegentore einfangen.

Drei Routiniers fehlen

Allerdings muss die HSG auf Stammkräfte verzichten: Torhüter-Routinier Jörn Bahr muss aus privaten Gründen ebenso passen wie Rückraumspieler Falk Baberg (beruflich verhindert) und der verletzte Kreisläufer Lukas Elverfeld. Lukas Rohr soll die Lücke zwischen den Pfosten schließen, Schnippering möchte aber gern noch eine zweite Anleihe bei der Reserve nehmen.

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