Honsel-Cup: Herscheids zweiter Sieg

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Erster Sieg im zweiten Spiel: Polonia.

Lüdenscheid - Mit einem breiteren Kader als bei der 4:8-Klatsche gegen den TSV Herscheid am vergangenen Sonntag konnte Polonia Lüdenscheid am Mittwochabend gegen die Reserve vom LTV 61 auftrumpfen.

Nach fast 90-minütiger Überlegenheit schoss Polonias Marc Hüppler den verdienten 2:1-Siegtreffer. Auf Finalkurs in der Gruppe B steuert indes der TSV Herscheid, der den SC Lüdenscheid 5:0 abkanzelte. Die Spiele im Überblick:

LTV 61 II – Polonia Lüdenscheid 1:2 (0:1)

Bezeichnend für den knappen Polonia-Sieg war der Zeitpunkt des Siegtreffers. Der fiel nämlich durch einen Hackentreffer von Polonias Marc Hüppler nach einem Eckball in der Nachspielzeit der zweiten Hälfte. Zuvor waren die Kicker vom Dickenberg unzählige Male am starken LTV-Keeper Gregor Gabryl gescheitert. Den Führungstreffer schoss Konrad Wolny in der 40. Spielminute. Kurz nach Beginn der zweiten Hälfte glich der eingewechselte Deguar Hagi mit einem sehenswerten Distanzschuss, der zunächst unter die Torlatte und dann hinter die Linie knallte, aus. Bis auf wenige Chancen für die LTV 61-Reserve herrschte ein förmlicher Polonia-Sturmlauf auf das Tor der Hausherren.

„Mit einem Unentschieden wäre ich natürlich zufriedener gewesen. Glücklich bin ich über unsere Spielweise nicht. Wir können uns bei unserem Keeper bedanken, dass er zahlreiche Hundertprozentige vereitelt hat“, so LTV-Coach Timo Flieger. Polonias Übungsleiter Marc Meiners zeigte sich nach Abpfiff erleichtert: „Wegen der vier zurückgekehrten Spieler konnten wir ein ganz anderes Spiel zeigen. Im Vergleich zu Sonntag hatten wir viel mehr Struktur in unseren eigenen Reihen und ganz andere Möglichkeiten vor dem Tor.“

SC Lüdenscheid – TSV Herscheid 0:5 (0:1)

Der B-Liga-Neuling aus der Ebbegemeinde bleibt die Positiverscheinung des Turniers. Gegen den SC, der erneut nur mit seiner Zweitvertretung antrat, die aber immerhin mit u.a Spielertrainer Michael Dolezych, Fuks und Göttle auch durch Akteure aus dem A-Liga-Kader verstärkt wurde, siegte das Yazar-Team hochverdient mit 5:0. Bezeichnend, dass beim restlos enttäuschenden Verlierer der mit Abstand beste Akteur in Person von Beer zwischen den Pfosten stand, der eine noch höhere Pleite verhinderte.

Mit Taktgeber Yazar war der TSV von Beginn an dominant, legte als eingespielte Einheit ordentliche Spielkultur und viel Einsatzfreude an den Tag. Allein Yapar vergab in den ersten 30 Minuten drei sehr gute Möglichkeiten, einmal indes – allerdings aus stark abseitsverdächtiger Position – konnte er Beer überwinden (7.). Mit zwei ungenutzten Chancen von Feta begann Durchgang zwei, ehe Yazar (50.) und Yapar (55.) schnell alles klar machten. Von einem Aufbäumen des SC war nichts zu sehen, TSV-Keeper Cevik erlebte einen fast arbeitslosen Abend. Hingegen hatte Beer reichlichst zu tun, musste sich aber noch zweimal geschlagen geben.

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