Titelverteidiger RSV und LTV stürmen in die Finals

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Erster von drei Treffern des neuen LTV-Torjägers Yusuf Cilingir, der hier die Kugel zwischen Polonia-Abwehrchef Lukas Sekulla und Keeper Ralf Striewe hindurchzirkelt.

Lüdenscheid -  Erwartungsgemäß haben sich in der Vorrundengruppe A mit weiteren Siegen Bezirksligist RSV Meinerzhagen für das große und Gastgeber LTV 61 für das kleine Finale des Honsel-Cup 2014 am Sonntag ab 13 Uhr qualifiziert. Dabei treffen sie auf die beiden Erstplatzierten der Vorrundengruppe B, die Freitagabend im Dreikampf zwischen Bezirksligist SC Lüdenscheid, A-Ligist SV Hellas Lüdenscheid (je 4 Punkte) und der Zweitvertretung des LTV 61 (3) ermittelt werden.

Von Jörg Hellwig und Marc Kusche

LTV 61 I – Polonia Lüdenscheid 6:1 (2:1): Nach gelungenem Auftakt durch Helbigs frühem Führungstreffer geriet der LTV, bei dem Torjäger Yusuf Cilingir nach langer Pause sichtlich noch um fehlende Spritzigkeit kämpft, nochmals ins Straucheln, als Aktan einen 22 m-Freistoß schön zum Ausgleich versenkte (22.). Als Cilingir nach Kordelidis‘ toller Balleroberung seine Ladehemmung mit dem 2:1 abgelegt hatte (28.), war die Halbzeitführung der Hausherren perfekt, obwohl Polonia noch weitere Chancen hatte: Aktan, Kaufung und Ghali vergaben aber und nach Wiederbeginn bekamen die Gäste ein Kraft- und Tempoproblem. Zwar verpasste Cilingir noch das mögliche 3:1 nach schöner Vorarbeit des agilen Helbig, doch dann kehrte sein Torinstinkt zurück. Die wohl schönste Kombination über Helbig und Neuzugang Losse schloss Cilingir zunächst mit dem 3:1 ab (60.) und machte nur elf Minuten später sein drittes Tor, mit dem er sich die Auswechslung durch das Trainerduo Flieger/Glörfeld verdient hatte.

Doch auch ohne den Goalgetter blieben die 61er am Drücker, Muti und Karaca nutzten Vorlagen von Losse und Helbig, um das halbe Dutzend Treffer voll zu machen.

LTV 61: Derdak – K. Ucan, Kordelidis, Dobbrow, Poulidis (65. Yilmaz) – Niedergesäss (71. Tatay) – Helbig, Losse, Muti, Karaca –Cilingir (74. S. Ucan)

Polonia: Striewe – Chmielewski, Sekulla, Orlean (67. Pfeiler), Hüppler – Roeder (57. Sardella), Aktan, Sinz (31. Jal. Ghali), Burkandt (79. Zach), Seeling – Kaufung

Schiedsrichter: Murone (Lüdenscheid)

Tore: 1:0 (7.) Helbig, 1:1 (22.) Aktan, 2:1 (28.) Cilingir, 3:1 (60.) Cilingir, 4:1 (71.) Cilingir, 5:1 (74.) Muti, 6:1 (87.) Karaca

RSV Meinerzhagen – Post SV Lüdenscheid 7:1 (5:0): Der RSV ließ als Titelverteidiger auf dem Honsel von Beginn an keine Zweifel an der erneuten Finalqualifikation für Sonntag um 15 Uhr aufkommen. Die Celik-Elf – obwohl nur mit Schmalspuraufgebot angereist – gab von Minute eins an Vollgas, spielte den B-Ligisten mit etlichen gekonnten, vor allem temporeichen Kombinationen schwindelig, so dass in regelmäßigen Abständen die Bälle im Netz hinter Poschmann einschlugen, nachdem der Franzose Zaim nach 17 Minuten den Bann gebrochen hatte. Zweimal Inchingoli, Kraftpaket Göbek und Demir schraubten das Resultat schon bis zum Wechsel auf 5:0. Die wackeren, aber völlig überforderten Postler hatten durch Schneider (drüber) und Cebir (Lüttel rettet auf der Linie) immerhin zwei Chancen auf das Ehrentor.

Nach Wiederbeginn schalteten die Volmestädter gleich mehrere Gänge zurück, offenbar gab’s die Order Offensivkräfte zu schonen. Verdient deshalb das Post-Ehrentor durch Schneider, dem Demir und Zaim noch zwei weitere RSV-Tore folgen ließen.

RSV: Langwald (46. Hoppe) – Petrini, Fuks, Inchingoli, Stein, Lüttel (46. Coskunsu), Demir, Göbek, Zaim, Killic, Ihns

Post SV: Poschmann – Katirci, Mühlhans (46. T. Platanos), Kinsfator, Kurtal, Klukowski, Madrari, Cebir (60. Kording), Krist, P. Platanos II, Schneider

Schiedsrichter: Herdes (Balve)

Tore: 1:0 (17.) Zaim, 2:0 (24.) Inchingoli, 3:0 (26.) Göbek, 4:0 (32.) Demir, 5:0 (35). Inchingoli, 5:1 (77.) Schneider, 6:1 (78.) Demir, 7:1 (87.) Zaim

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