Honsel-Cup: Türkischer SV im Finale

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Der TSV um Yusuf Cilingir steht im Honsel-Cup-Finale.

Lüdenscheid - Der erste Finalist beim Honsel-Cup steht fest. Durch einen 7:0-Sieg gegen RW Lüdenscheid II sicherte sich der TSV Lüdenscheid Platz eins in der Gruppe A und qualifizierte sich für das Endspiel am Sonntag (15 Uhr).

Der bisherige Tabellenführer Post SV hingegen zog gegen den LTV 61 2:4 den Kürzen, bestreitet als Zweiter am Sonntag ab 13 Uhr aber immerhin noch das Spiel um Platz drei. Die Partien des Donnerstagabends:

LTV 61 – Post SV Lüdenscheid 4:2 (0:1)

Mit dem LTV 61 und dem Post SV standen sich die beiden konstantesten Mannschaften der Gruppe A gegenüber – der LTV 61 war bislang sieglos, der Post SV gewann die bisherigen zwei Gruppenspiele. Bis zur 73. Minute sah es so aus, als sollte sich dieser Trend auch im letzten Gruppenspiel der beiden Teams fortsetzen. Doch dann sorgte der eingewechselte Corbin Klink mit einem ansatzlosen Linksschuss ins untere rechte Eck für den 2:2-Ausgleich. Zuvor hatten Platanos (40.) und Buldur (64.) für den Post SV und Babilon (55.) für den LTV 61 getroffen.

Ab diesem Zeitpunkt riss der Turniergastgeber das Ruder an sich und sorgte mit zwei unhaltbaren Krachern aus sieben und 16 Metern für die Tore drei und vier auf der LTV-Habenseite. Der LTV 61 sicherte sich somit die Ehre auf eigenem Platz, und der Post SV verspielte das so sicher geglaubte Honsel-Cup-Finale. „Es ist schön, dass wir uns mit einem Sieg aus dem Turnier verabschieden“, sagte LTV-Trainer Michael Schrenner. Er lobte, dass sein Team Moral bewiesen und einen Rückstand aufgeholt hatte.

RW Lüdenscheid II – Türkischer SV Lüdenscheid 0:7 (0:3)

Die Steilvorlage durch die Post-Niederlage nutzte der TSV konsequent. Zwar hatte B-Ligist RWL II Verstärkung aus dem Bezirksliga-Kader erhalten (Sommer, Ndoumi Kemadjou und Mazzola), stand gegen den A-Ligisten aber dennoch auf gänzlich verlorenem Posten. Von Beginn an legte das Özler-Team viel Tempo und Spielfreude an den Tag, beeindruckte mit teils sehenswertem Direktspiel und gelungenen Ballstaffetten. Schon früh eröffnete Rückkehrer Karadag nach Flanke von Muti per Direktabnahme den Torreigen (6.), bis zur Pause ließen Cilingir per Schlenzer von der Strafraumgrenze und Muti nach dreifachem Doppelpass mit Cilingir zwei weitere Treffer folgen.

Auch Durchgang zwei begann mit einem frühen TSV-Tor, als Karadag von Cilingirs Vorarbeit per Hacke profitierte (50.). Und der Favorit machte weiter Dampf, unübersehbar, dass sich alle Spieler beim neuen Trainer empfehne wollten. Die Folge waren vier weitere, zum Teil wunderschön herausgespielte Treffer. Auch RWL hatte trotz klarer Unterlegenheit Chancen zumindest auf das Ehrentor. Holland (16.) und Litau (80.) fanden aber in TSV-Schlussmann Holz ihren Meister, dazu zielte Sommer einmal hauchdünn vorbei (50.) und visierte später in der Endphase nur den Pfosten an (84.).

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