Honsel-Cup: Post SV auf Finalkurs

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Doppeltorschütze für den Post SV: Pavlos Platanos I (Mitte).

Lüdenscheid - Der Post SV Lüdenscheid führt überraschend nach zwei Spieltagen die Gruppe A beim 13. Honsel-Cup an. Der Türkische SV entschied das A-Liga-Duell gegen den LTV 61 3:1 für sich.

Durch einen 4:3-Last-Minute-Sieg gegen Rot-Weiß Lüdenscheid II übernahmen die Platanos-Schützlinge vom Post SV vor dem Vorrundenfinale alleine die Spitze und können nun mit einem Remis im letzten Spiel gegen den LTV 61 den Finaleinzug perfekt machen. Der TSV und RWL II haben auch noch theoretische Chancen. Der LTV 61 ist komplett aus dem Rennen. Die Spiele:

RW Lüdenscheid II – Post SV Lüdenscheid 3:4 (1:2)

Der Sieg für den Post SV im Duell der beiden B-Ligisten der Gruppe A, so glücklich er am Ende auch zu Stande kam, war unterm Strich nicht unverdient. Wobei die Rot-Weißen in der ersten Hälfte mehr vom Spiel hatten, allerdings vor dem Post-Gehäuse kaum Zwingendes zu Stande brachten. Die drei Treffer bis zum Seitenwechsel fielen durch Saydas (6., 0:1), Litau (30, 1:1) und Kurtal (44.) allesamt aus Kontersituationen und nach Abwehrfehlern des Gegners.

Nach der Pause machte der Post SV richtig Druck und drängte auf die Entscheidung, ließ aber durch Moschopoulos (2), Rachid und Pavlos Platanos I gleich vier gute Chancen ungenutzt. Das rächte sich: Nach einer Ecke glich die RWL-Bezirksliga-Anleihe Katsaros per Kopf zum 2:2 aus (67.), ein weiterer Konter bescherte dem Gast durch Litaus zweites Tor gar eine 3:2-Führung (30.). Das schmeichelte RWL II, doch der Post SV kam zurück: Nach 83 Minuten glich Pavlos Platanos I aus spitzem Winkel zum 3:3 aus. Und als alles mit einem Remis rechnete, traf er in der dritten Minute der Nachspielzeit erneut aus spitzem Winkel zum Last-Minute-Sieg für das Team von Theo Platanos, das nun alle Chancen hat, ins Endspiel des Wettbewerbs einzuziehen.

LTV 61 – Türkischer SV Lüdenscheid 1:3 (1:1)

Der LTV 61 hat sich vor dem letzten Spieltag von allen Finalträumen verabschiedet, der Türkische SV hat derweil am Donnerstag  nach dem 3:1-Sieg im Duell der beiden Auftaktverlierer aus der A-Liga noch alle Chancen.

Karadag mit einem Doppelpack

In der ersten Hälfte mühten sich beide um Wiedergutmachung, wobei der Türkische SV sich noch deutlich mehr ins Zeug legte und die bessere Mannschaft war. Das 0:1 durch Karadag nach Izgi-Vorarbeit war folgerichtig (6.), Chancen zum 0:2 vergaben Öztürk und B. Özler. So kam der LTV etwas überraschend durch den am Sonntag noch in der Reserve eingesetzten und auch schon da dreimal erfolgreichen Schmermbeck zum etwas schmeichelhaften Ausgleich zur Pause.

Nach dem Wechsel drehte sich das Spiel. Durch die Hereinnahme von Broig wurde der LTV 61 gefährlicher. Broig verpasste jedoch zweimal die Führung, auf der anderen Seite hatte Cilingir das 1:2 auf dem Fuß, vergab aber auch. Das Spiel steuerte auf ein Remis hin, als erneut Karadag in der 90. Minute doch noch das 1:2 erzielte. In der Nachspielzeit legte der Ex-LTVer Kadir Ucan per Kopf sogar noch zum 1:3-Endstand nach.

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