Glörfeld fordert eine Leistungssteigerung

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Der LTV 61 um Thorsten Brauckmann (rechts), hier im Duell mit Lars Scheerer, unterlag zuletzt dem Bezirksligisten RWL 0:3. Beim Heimturnier tritt das Honsel-Team mit zwei Teams an, LTV-Trainer Mirco Glörfeld fordert eine Leistungssteigerung.

Lüdenscheid - Langsam aber sicher geht es für die Amateurfußball-Mannschaften im Kreis um den Feinschliff: Da trifft es sich gut, dass ab Sonntag acht Teams beim vom LTV 61 ausgerichteten Honsel-Cup zum Kräftemessen zusammenkommen, um an der ein oder anderen Stellschraube zu drehen.

Von Emanuel Holz

Ab kommendem Sonntag bis einschließlich Sonntag, 3. August, geht das Vorbereitungsturnier über die Bühne. Der Eintritt an allen Turniertagen ist frei. Zwei Gruppen mit je vier Teams spielen in der Vorrunde im Modus „jeder gegen jeden“, die Erstplatzierten treffen im Finale aufeinander (Sonntag, 3. August/15 Uhr), die beiden zweitplatzierten Mannschaften treten am selben Tag (13 Uhr) im Spiel um Platz drei an. Bei Punktgleichheit in der Vorrunde gilt zuerst die Tordifferenz, bei gleicher Differenz geben die mehr erzielten Tore den Ausschlag. Sollte das Torverhältnis exakt übereinstimmen, zählt der direkte Vergleich, als letzte „Instanz“ entscheidet ein Elfmeterschießen.

In der Finalrunde folgt bei Remis eine Verlängerung (2x15 Minuten), sollte danach kein Sieger feststehen, folgt die Entscheidung vom Punkt. Im Falle einer roten Karte wird ein Spieler für den Rest des Turniers gesperrt, eine gelb-rote Karte sorgt für ein Spiel Pause.

In Gruppe A treffen Bezirksligist RSV Meinerzhagen, die Erstvertretung des LTV 61 und die beiden B-Ligisten Polonia und Post SV aufeinander. In Gruppe B duellieren sich der SC Lüdenscheid (Bezirksliga), die C-Ligisten LTV 61 II und der Schlesische SV sowie Bezirksliga-Absteiger SV Hellas.

In Gruppe B kommt es zum Abschluss des Auftakt-Tages (17 Uhr) zu einem brisanten Duell: Dann trifft Hellas’ neuer Spielertrainer Timo Maehne auf seinen Ex-Klub SC Lüdenscheid: „Wir wollen den SC so lange wie möglich ärgern, taktisch konzentriert arbeiten und so weit wie möglich kommen.“

Der SC ist mit dem RSV Meinerzhagen einer von zwei Bezirksligisten. Das Ziel ist klar: „Wir sind in unserer Gruppe die klassenhöchste Mannschaft und wollen uns für das Finale qualifizieren, um dort auf einen guten Gegner zu treffen. Wir nehmen das sehr ernst und nutzen die Gelegenheit, Spieler mal auf anderen Positionen auszuprobieren“, gibt SC-Spielertrainer Michael Dolezych das Ziel vor. Nicht mithelfen kann Robin Schmidt, der sich im Training am Sprunggelenk verletzte.

Mit zwei Mannschaften geht der Gastgeber LTV 61 ins Rennen, wobei die „Erste“ zumindest in die Finalrunde einziehen möchte: „Das haben wir auch in den letzten Jahren geschafft und sollte bei einem Bezirksligisten und zwei B-Ligisten in der Gruppe auch im Bereich des Möglichen liegen“, meint LTV-Trainer Timo Flieger. Sein Kollege an der Seitenlinie, Mirco Glörfeld, warnt: „Wir müssen uns im Vergleich zu den letzten Testspielen auf jeden Fall steigern und bekommen sicher nichts geschenkt.“

„Auf jeden Fall ins Finale einziehen“ möchte der RSV Meinerzhagen um Trainer Bayram Celik: „Da wird das erste Spiel gegen den LTV entscheidend sein. Wir wollen viel ausprobieren.“ Nicht mitwirken können Aslanidis, Özdemir (beide Urlaub) und La Mendola (Zerrung). Der Einsatz von Göbek ist fraglich.

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