TuRa-Trainer Holger Koth hofft auf Trendwende

Nachdenklich, aber auch zuversichtlich für den weiteren Saisonverlauf: Holger Koth.

Lüdenscheid - Auf eine Platzierung als Saisonziel wollte sich Trainer Holger Koth vor Beginn der Spielzeit in der Fußball-Kreisliga A nicht festlegen, nur so viel: „Wir wollen von den 84 Gegentoren der Vorsaison herunterkommen und erfolgreich auftreten.“ Die Realität bei TuRa Brügge indes sieht nach neun Spieltagen eher ernüchternd aus.

Tabellenplatz 14, lediglich sechs Punkte, dafür bereits 27 Gegentore. Marc Kusche sprach mit dem Brügger Cheftrainer

Herr Koth, was ist bis jetzt alles schief gelaufen?

Holger Koth: "Au weia, da muss ich weit ausholen. Mit Keeper Daniel Jürgens und Außenverteidiger Lars Bühren sind uns zwei fest gesetzte Defensivsäulen schon ganz früh und für Wochen verletzungsbedingt weggebrochen, dazu kam schon am ersten Spieltag die Rotsperre für unseren Spielmacher Andi Schneider. Kein Vorwurf an die Akteure, die dafür in die Bresche gesprungen sind – aber diese Ausfälle sind bei uns kaum zu kompensieren. Dazu kam die Ladehemmung von Dennis Broig, viel zu viele individuelle Fehler und sehr schwankende Leistungen gerade unserer jungen Spieler. Wenn ich zum Beispiel unseren Neuzugang André Heubusch nehme: Der hat richtig klasse Spiele gemacht, dann aber auch das Gegenteil."

Muss man sich in dieser Saison Sorgen um TuRa Brügge machen?

Koth: "Definitiv nein. Auch wenn wir die letzten beiden Spiele beim TuS Grünenbaum und gegen den Kiersper SC II verloren habe, sehe ich seit zwei Wochen einen deutlichen Aufwärtstrend. Das hat auch viel damit zu tun, dass es personell aufwärts geht. Die Trainingsbeteiligung ist in Ordnung, endlich wieder Konkurrenzkampf da. Klar ist aber, dass wir jetzt anfangen müssen zu punkten. Die bisherigen zwei Siege gegen die beiden Schlusslichter TSD und SC Plettenberg II sind deutlich zu wenig. Wenn ich unsere neun Spiele Revue passieren lassen, haben wir neun Zähler zu wenig."

Wie sieht es mit Verstärkungen zur Winterpause aus?

Koth:  "Jeder weiß, dass unsere finanziellen Möglichkeiten begrenzt sind. Wir stehen aber in Kontakt mit zwei Spielern, die schon in Brügge gespielt haben und ich hoffe, dass es klappt. Unabhängig davon bin ich aber davon überzeugt, dass auch jetzt genug Qualität da ist, um noch die Kurve zu bekommen. Im Klartext: Ich gehe davon aus, dass auch in der Saison 2015/16 A-Liga-Fußball in Winkhausen unter Trainer Holger Koth angeboten wird."

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