Feuchtfilm auf der Spielfläche: Abbruch um 17.02 Uhr

+
Highlander-Coach Stephan Mayer und Schiedsrichter Tobias Wichmann dieskutieren über den Spielabbruch in der Heidehalle.

Iserlohn - Ganz bitteres Spielende für die Highlander des LTV 61 am späten Sonntagnachmittag: Die „Schotten“ führten gegen den Bundesliga-Spitzenreiter SHC Essen Rockets nach einer Klasseleistung bereits mit 10:5 (3:3), als sich die hohe Luftfeuchtigkeit in der aufgeheizten Iserlohner Heidehalle mehr und mehr auf der Spielfläche niederschlug und das Referee-Gespann Westrich/Wichmann nach dem eigens schon um eineinhalb Minuten vorgezogenen Ende des zweiten Drittels die Partie nicht wieder anpfiff.

Die Entscheidung pro Abbruch fällte Schiri Westrich um 17.02 Uhr. Bis dahin hatten die Unparteiischen in Abstimmung mit den Teams Vieles probiert, um das Match zu Ende zu führen: Nach Loeckes 10:5 in der 39. Minute zogen die „Schwarzkittel“ das zweite Drittelende vor, dann schoben die Schiedsrichter die vom Regelwerk auch vorgesehene halbstündige Pause ein, ehe Westrich nach einer persönlichen Testfahrt entschied, das Spiel abzubrechen. Die Highlander und ein Großteil der Gäste hatten sich dafür ausgesprochen, weiterzuspielen.

Umso bitterer für die Highlander, da der 10:5-Zwischenstand nun völlige Makulatur ist, das Spiel in voller Länge nachgeholt werden muss. In den 39 Spielminuten hatte die Truppe von Trainer Stephan Mayer das Spiel nahezu komplett im Griff gehabt und dem Klassenprimus klar die Grenzen aufgezeigt.

Zwar war es den „Raketen“ aus dem Revier im ersten Drittel noch gelungen, das Spiel nach Steins früher Führung (3.) zu drehen (1:3/15.). Mit Ortweins Sonntagsschuss, den Klein unhaltbar ins eigene Tor abfälschte, leiteten die Highlander jedoch die erneute Wende ein.

Svejda glich noch vor der ersten Pause aus, der von Hüsken unsauber gestoppte Loecke versenkte die Kugel direkt nach Wiederbeginn per Penalty zur zweiten Führung im Rockets-Gehäuse (22.).

Während sich die Gäste an Highlander-Goalie May die Zähne ausbissen, legten Seuster, Ortwein und Svejda drei weitere Treffer nach. Die Fläche wurde jedoch zunehmend rutschiger und so rutschte Orendorz vor dem vierten Gästetreffer entscheidend weg, was dem Sturmlauf der Hausherren jedoch keinen Abbruch tat.

Im Gegenteil: Die „Schotten“ zogen durch Heckmann, Svejda und Loecke beim Gegentor durch ein tolles Dreyer-Solo auf 10:5 davon – bis auch alles Wischen nicht mehr weiterhalf…

Highlander: May, Eberwein (n.e.) – Otters, Stein, Könning, Orendorz, Nördershäuser, Ortwein, Gleibler, Svejda, Bruch, Loecke, Demuth, Heckmann, Seuster

Rockets: Wolf, D. Breves (n.e.) – L. Wegener, Klein, Hüsken, F. Breves, Pietsch, Vogel, Porsch, Pfaff, Albrecht, Nieberle, Dreyer, Weiß, Pakmor

Schiedsrichter: Westrich (SV Winnenden)/Wichmann (Miners Oberhausen)

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare