VSK verhandelt noch im Februar im "Fall Firat" 

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Um die sofortige Spielberechtigung von Angreifer Hakan Firat kämpft RWL vor den Schranken der Verbandsspruchkammer des WFLV.

Duisburg - Kein Zeitspiel, sondern echter Tempofußball: Noch in diesem Monat tritt am Donnerstag, 25. Februar, die Verbandsspruchkammer des Westdeutschen Fußball- und Leichtathletik- Verbandes (WFLV) unter Vorsitz von Friedrich-Wilhelm Stelkens aus Kempen am Niederrhein in Duisburg zusammen. Dort wird über die Beschwerde von Rot-Weiß Lüdenscheid in Sachen Spielberechtigung für Angreifer Hakan Firat zu verhandeln und entscheiden.

Die Passstelle des WFLV hatte die Spielberechtigung für den zuletzt für den RWL-Ligakonkurrenten VSV Wenden in der Bezirksliga aktiven Firat bekanntlich erst zum 1. Juli erteilt, da sich der Stürmer offenbar a) zu spät abgemeldet und b) noch im Januar bei einem Hallenturnier für VSV gespielt hatte.

 Eine ganz andere Auffassung hat nach Sichtung der Unterlagen des Spielers freilich Michael Dregger, der Vorstandssprecher von Rot-Weiß Lüdenscheid. Da Firat von Wenden zwar mit einem Vertrag ausgestattet worden war, dieser aber nicht DFB-Normen entspricht und dem Verband auch nicht vorgelegt worden ist, Firat zudem laut Eintrag in die Spielberichte bei Wenden als Amateur geführt wurde, sei der Spieler de facto kein Vertragsamateur gewesen.

Ohne Spielberechtigung für VSV Wenden

Da der Spieler laut der Dregger vorliegenden Unterlagen (Vertrag und Überweisungsträger) aber mehr als die zugelassenen höchstens 250 Euro monatlich verdient habe, habe er in Wenden auch keinen Amateurstatus besessen. 

Michael Dregger „hoffnungsfroh“ 

Laut Satzungsdefinition gibt es in den Amateurklassen aber nur diese beiden Möglichkeiten, als Fußballer aktiv zu sein. Da Firat in Wenden keiner der Kategorien angehört habe, bezweifelt Michael Dregger, dass der Kicker überhaupt für die VSV Wenden spielberechtigt gewesen sei.

Folgen die Sportrichter seiner Argumentation, steht für Dregger einer sofortigen Spielberechtigung Firats für RW Lüdenscheid nichts im Wege. „Ich bin hoffnungsfroh“, geht der Funktionär zuversichtlich in die Verhandlung, die um 19 Uhr in der WFLV-Geschäftsstelle an der Friedrich-Alfred-Straße 11 beginnt.

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