Inline-Skaterhockey

Die Hoffnung stirbt zuletzt 

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Brijaan Schmitten (links) und Co. wollen in Bissendorf endlich eine Erfolgsserie starten. 

Lüdenscheid – Fünf Zähler bis zum rettenden Ufer, gar schon deren sechs bis Rang acht: Die Lage beim abstiegsbedrohten Inline-Skaterhockey-Erstligisten Highlander Lüdenscheid wird zunehmend bedrohlicher.

Die starke Leistung bei der knappen 7:8-Niederlage in Essen vor Wochenfrist entfachte dagegen neuen Mut bei den „Schotten“, die am Sasmtag mit einem Sieg bei den Bissendorfer Panthern (19 Uhr, Wedemark-Halle) im letzten Spiel vor der sechswöchigen Sommerpause eine Serie starten möchten.

Die Hoffnung ist bei den Bergstädter noch lange nicht dahin. „Ich habe schon mal die Rechenbeispiele bemüht“, sagt Kapitän Matti Stein und ist sich mit Blick auf den Abstiegskampf sicher: „Es kann noch viele treffen, die noch gar nicht damit rechnen. Vorausgesetzt“, ergänzt Stein, „wir starten eine Serie.“ Mit der 7:8-Niederlage im Penalty-Schießen im Hinspiel gegen die Panther begann für die Highlander auch so etwas wie eine Serie, war für die ansonsten so heimstarken Bergstädter seitdem vor allem in den Heimspielen der Wurm drin.

Ihre spielerisch beste Leistung riefen die Lüdenscheider zuletzt eben in Essen ab, und daran wollen die Stein und Co. natürlich anknüpfen – wieder in Abwesenheit ihres Trainers Toni Fonso, der noch im Urlaub weilt, von dort aus aber an die Highlander-Bande zurückkehrt. Das ist sicher.

Trainer Fonso unumstritten

„Es war irgendwie klar, dass wir ohne Trainer in Essen ein super Spiel abliefern“, zwinkert Stein. Und: „Nein, unsere Misere liegt nicht am Trainer“, ergänzt Stein, um jedwedes Gerücht im Keim zu ersticken. Wie im Revier werden sich die Highlander also in Eigenregie verwalten – aber wieder ohne Jiri Svejda, der nach der Geburt seines zweiten Kindes noch bei der Familie weilt. Ansonsten „haben wir alle Namhaften an Bord“, können die „Schotten“ in der Wedemark personell aus dem Vollen schöpfen, muss einzig Neuzugang Orendorz noch weiterhin seine Wechselsperre abbrummen.

Eine Heimniederlage könnte derweil auch die bis dato so ordentlich aus den Saisonstartlöchern gekommenen Niedersachsen in die Bredouille bringen. Sie haben zwar drei Spiele weniger absolviert, aber ihr Vorsprung auf die Highlander beträgt eben auch nur sieben Punkte. Für beide Teams also ein durchaus richtungweisendes Duell vor der Sommerpause.

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