Klasseleistung – aber wieder keine Punkte

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Sorgte in Iserlohn mit dem 3:2 für die erste Highlander-Führung gegen die Duisburg Ducks im Mittelabschnitt, am Ende aber verloren die Lüdenscheider mit 8:10.

Iserlohn - Mit einer Topleistung warteten die Highlander Lüdenscheid am Samstagnachmittag im Inlineskaterhockey-Erstligaduell in der Iserlohner Heidehalle gegen die Duisburg Ducks auf, standen gegen den bärenstarken Gast aus dem Pott allerdings nach einer 8:10 (1:2, 4:1, 3:7)-Niederlage am Ende mit leeren Händen da.

Diese vierte Niederlage in Folge dürfen die Bergstädter aber getrost außerhalb der Kategorie Formtalfahrt einordnen, denn sie boten eine wirklich überzeugende Vorstellung, weil sich auch die Rückkehr der Leistungsträger Svejda, Bruch und Ordendorz überaus positiv bemerkbar machte.

Herausragender Akteur in Reihen der letztlich unglücklichen Hausherren war aber wohl Verteidiger Jonatahn Otters, der nicht nur eine Defensivgala ablieferte, sondern auch noch ein Tor erzielte und zwei Assists vor dem gegnerischen Gehäuse verzeichnete. Otters war es auch, der Duisburgs Führung ausglich. Dennoch beendeten die mit allen Cracks angetretenen „Enten“ das Eingangsdrittel mit einer knappen 2:1-Führung.

Doch im Mitteldrittel drehten die „Schotten“, die ihre Trainervorgabe, die Duisburger permanent zu beschäftigen, ausgezeichnet umsetzten, aber die Partie: Svejda glich aus, Demuth sorgte für die erste Führung der Hausherren im Ausweichquartier, die erneut Svejda und Heckmann gar auf 5:2 ausbauten.

Zwei Schlüsselszenen warfen die Mayer-Truppe dann unmittelbar vor und nach der Drittelpause aus der Bahn: Zunächst liefen sie zu ungestüm in einen Konter zum 3:5 und starteten dann eher im „Verwaltungsmodus“ denn auf weiteren Offensivdrang ausgelegt in den Schlussabschnitt, obwohl Svejda den Vorsprung noch einmal zum 6:3 ausgebaut hatte. Der glänzend parierende May wurde durch einen Bankzuruf abgelenkt und fing sich prompt das 4:6. Die „Schotten“ waren kurzzeitig außer Rand und Band und kassierten innerhalb von sieben Sekunden (47.) zwei Treffer zum 6:6-Ausgleich, gerieten dann gar mit 6:9 in Rückstand, ehe sie wieder voll im Spiel waren und sich ihrerseits auf die Aufholjagd machten: Bruch und Ortwein weckten mit ihren Treffern zum 8:9 im wirklich niveauvollen und höchst unterhaltsamen Duell neue Hoffnungen der Gastgeber auf ein Ende der Negativserie. Doch in der Schlusssekunde fingen sich die auf den Ausgleich drängenden Bergstädter noch ein „empty net goal“ zum 8:10.

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