Inline-Skaterhockey, 1. Bundesliga

Am Ende fehlt die Kraft

Toni Fonso war mit der Leistung der Highlander in Köln zufrieden – zu Zählbarem reichte es allerdings für die Lüdenscheider am Ende doch nicht.

Köln – Die Highlander haben am Sonntagnachmittag eine Überraschung nur knapp verpasst: Arg dezimierte, aber kämpferisch nie aufsteckende „Schotten“ unterlagen beim Vize-Meister HC Köln-West 3:6 (2:1, 1:2, 0:3) und haben im zweiten Saisonspiel die erste Niederlage kassiert.

Die war am Ende auch für Highlander-Coach Toni Fonso durchaus akzeptabel. „Wir haben eine super Leistung gezeigt. Unsere Taktik ist voll aufgegangen. Am Ende hat uns mit den wenigen Leuten natürlich die Kraft gefehlt.“ Nur sieben gesunde Feldspieler konnten die Highlander in der Großsportanlage Bocklemünd aufbieten. Mit Robert Engelmann im Tor setzten die Bergstädter auf ihren „Köln-Joker“ – der Schlussmann hatte den Highlandern 2017 an gleicher Stelle mit einer großartigen Leistung zum 9:3-Sieg verholfen –, nach vorne wollte das Fonso-Team über Konter Nadelstiche setzen.

Köln in Überzahl gnadenlos

Tatsächlich ging der Plan des Highlander-Rumpfteams lange Zeit auf. Dank eines Doppelpacks von Roy Prince nahm der Gast eine 2:1-Führung mit in die erste Pause, und auch im Mittelabschnitt lagen die Sauerländer nach André Bruchs Überzahl-Tor zum 3:2 weiter in Führung.

Die Highlander wussten dabei auch spielerisch zu gefallen, Zugang Pierre Wex (Fonso: „Sportlich wie menschlich eine Bereicherung“) zeigte ein gutes Debüt im „Schotten“-Dress, für die Youngster Degenhardt und Schmitten hatte Fonso ein Sonderlob übrig. Einziges Manko: Die Highlander zogen hier und da zu viele Strafzeiten, die die Kölner Überzahlspezialisten dreimal zurück ins Spiel brachten. Als bei den Highlandern im letzten Drittel die Kräfte schwanden, sorgte Krause für die erste Kölner Führung (51.). Die herausragenden Weisheit-Brüder David und Robin machten danach den Deckel drauf.

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