Inline-Skaterhockey, Bundesliga

Die Playoffs sind das klare Ziel

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Top-Torjäger Jiri Svejda kann aufgrund einer Sperre vorerst nicht eingreifen und jubeln.

Lüdenscheid - Alles zurück auf Anfang: Mit einer kleinen Veränderung auf der Trainerbank, einem leicht veränderten Kadergesicht, aber vor allem einem neuen Unterbau gehen die Highlander Lüdenscheid die neue Spielzeit an.

Dreimal hintereinander war für das sportliche Aushängeschild der „Schotten“ , das Bundesliga-Team, zuletzt im Viertelfinale der Play-offs um die Deutsche Meisterschaft Schluss, jeweils waren die Crash Eagles Kaarst Endstation für Svejda, Stein und Co.

„Vielleicht treffen wir diesmal ja ausnahmsweise nicht auf Kaarst“, unkt Trainer Toni Fonso vor dem Saisonstart am Samstag, der den „Schotten“ mit dem Vorjahresneunten aus Düsseldorf und Bissendorf eine Woche darauf zwei lösbare Heimaufgaben beschert.

Damit gibt Fonso aber gleich zu verstehen, dass die erneute Play-off-Teilnahme auch in diesem Jahr das erklärte Ziel für die Bergstädter ist und auch sein muss. Fonso trägt nach dem Rückzug von Carsten Lang die Alleinverantwortung auf dem Trainerstuhl.

Hoffungsdämpfer durch Svejda-Sperre

Für einen echten Hoffnungsdämpfer sorgt freilich der Ausfall von Sturmführer Jiri Svejda, der nach seiner roten Karte beim Play-off-Aus gegen Kaarst drei Spiele zuschauen muss. Das 250. Pflichtspiel des Vize-Europameisters für die Highlander (887 Scorerpunkte) muss daher noch auf sich warten. „Natürlich haben wir andere,torgefährliche Spieler , aber Jiri können wir nicht ersetzen“, hebt Fonso noch einmal die Bedeutung seines Hauptangreifers hervor.

Ansonsten hat sich am Kadergefüge gegenüber der Vorsaison kaum etwas verändert.  Mit Colin Dehnke (zurück zu Stammverein Düsseldorf Rams), mit dem sich die Wege am Samstag schon wieder kreuzen, hat nur ein Akteur aus der Kategorie „Stammpersonal“ das Team verlassen.

Insgesamt vier neue Spieler befinden sich im Kader der Highlander. Die Talente Nico Degenhardt und Jan-Christoph Dürnhöfer werden vor allem den Beispielen Kleinschmidt und Schmitten folgen und behutsam an das Bundesliga-Team herangeführt werden, während mit Pierre Wex und Dominik Bialke zwei gestandene Hockey-Cracks die Highlander verstärken – Letzterer fehlt allerdings vorerst rot gesperrt.

„Einer der besten Verteidiger der Liga“, sagt der Coach über 29-Jährigen, dessen „Zündschnur“ auf dem Feld bei aller spielerischen Qualität oftmals leider viel zu kurz gerät, wie drei Platzverweise und insgesamt 154 Strafminuten allein in den vergangen beiden Spielzeiten belegen.

Trotz einer rumpeligen Vorbereitung waren die Testspielergebnisse gegen Menden und Assenheim für den Coach zufriedenstellend. Fonso sieht sein Team gewappnet – und doch bleibt abzuwarten, wie die Mannschaft den Svejda-Ausfall kompensieren wird.

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