Den „Schotten“ fehlt gleich ein Quartett

+
Mark Terry Hall (rechts) möchte mit den Highlandern die Heim-Erfolgsserie auch zur ungewohnten Zeit am Sonntagnachmittag in der BGL-Halle gegen den Crefelder SC fortsetzen.

Lüdenscheid - „König Fußball“ regiert am Samstagabend – und auch die Highlander Lüdenscheid treten (wenn auch aus anderem Grunde) nicht in Konkurrenz zum mit Spannung erwarteten Pokalfinale zwischen Bayern und Dortmund: Zu ungewohnter Zeit am Sonntagnachmittag setzt der Skaterhockey-Erstligist des LTV 61 seine Mai-Serie fort, empfängt ab 15 Uhr die Crefelder Skatingbears im BGL.

Von Tim Viebahn

Auf den ersten Blick eine Pflichtaufgabe für die Highlander gegen den Vorletzten. „Das ist aber nur vom Papier her so“, will sich Trainer Stephan Mayer seiner Sache auch noch nicht allzu sicher sein, „Crefeld ist nur sehr schwer einzuschätzen.“

Nach der Niederlage gegen die Highlander zum Saisonstart ließen die Seidenstädter mit Siegen gegen Augsburg und Uedesheim aufhorchen, selbst beim IHC Atting in der großen Eishalle in Straubing

Ein Sieg für die eigene Sicherheit

zogen sich stark ersatzgeschwächte Krefelder achtbar aus der Affäre. Morgen sind die Spinnen-Schützlinge wieder komplett. Keine Frage, der Gast ist gewillt, die Scharte aus dem Hinspiel auszumerzen.

Ein Sieg wäre auch für die Highlander wichtig. Die Liga ist dicht zusammengerückt, im Falle eines Krefelder Sieges würden die Bergstädter wieder näher an die Abstiegszone rücken. „Ein Sieg“, sagt Stephan Mayer, „wäre deshalb ein wichtiger Schritt zum Klassenerhalt.“ Die Chancen auf den besseren direkten Vergleich stehen nach dem 9:3-Hinspielsieg in der Arena Horkesgath schon jetzt nicht schlecht, doch darauf wollen sich die Highlander lieber nicht verlassen.

Ihre Serie von drei Heimsiegen in Folge wollen die „Schotten“ deshalb gerne ausbauen, müssen diese Aufgabe allerdings ohne ein Quartett angehen: Robin Loecke und Dustin Heckmann weilen im Urlaub, Jonas Mohr ist privat verhindert. Besonders das Fehlen des Nationaltorwarts könnte zur Not werden, wenn „Back-Up“ Daniel Schneider – bis Mittwoch noch krankgeschrieben – nicht rechtzeitig fit wird.

Auch Orendorz muss passen

Für Dieter Orendorz reicht die Zeit auch nicht. Der DEL-Profi der Iserlohn Roosters, der bei der 2:8-Niederlage in Assenheim am vergangenen Wochenende seinen Saisoneinstand gab, meldete sich erkrankt bei Mayer ab.

Highlander: D. Schneider, Eberwein – Elzner, Uedickhoven, Stein, A. Bruch, Seuster, Hall, Nördershäuser, Svejda, ter Haar, Ortwein, Orendorz

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare