Inline-Skaterhockey

"Schotten" überrollen die "Bullen"

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Brijaan Schmitten bejubelt seinen frühen Führungstreffer für die Highlander.

Lüdenscheid - Das mit großer Spannung erwartete Duell der beiden Bergstädter Inline-Skaterhockey-Bundesligisten war eine unerwartet einseitige Angelegenheit. Hausherr Highlander Lüdenscheid setzte sich leicht und locker mit 15:2 (6:2, 3:0, 6:0) gegen die Sauerland Steel Bulls durch.

Mit denen erhofft sich der frühere Highlander-Boss und heutige "Bullen"-Macher Norbert Krause zwar mittelfristig die "Wachablösung" als Nummer eins der Stadt, davon waren die Steel Bulls am Samstagabend aber gleich meilenweit entfernt. Sie präsentierten sich trotz Aufgebots mit den tschechischen Assen und Stammkeper May zwischen den Pfosten ähnlich schwach wie tags zuvor bei der Niederlage bei den Velbert Commanders (6:10). Die Highlander ließen vor knapp 200 Besuchern in der BGL-Sporthalle nie Zweifel am Kantersieg aufkommen, beherrschten den Stadtrivalen nach allen Regeln der Kunst und schoben sich trotz zwei weniger ausgetragenen Begegnungen auch in der Tabelle jetzt an den SSB vorbei.

Die Messe war eigentlich schon nach dem ersten Drittel beim 6:2 gelesen, doch in der Folge operierten die "Schotten" um Coach Lang noch konzentrierter, der ausgezeichnete Highlander-Goalie Sven Rotheuler hielt seine Gehäuse in beiden Spielabschnitten sogar gänzlich sauber, was aber auch ein wenig der Harmlosigkeit des Jacobs-Teams geschuldet war.

Den einzigen Aufreger in der Halle gab's beim Stand von 15:2 kurz vor Schluss, als sich Highlander-Routinier Matti Stein und einer der SSB-Tschechen auf dem Parkett in die Haare gerieten. Nicht einmal eine Handvoll "Bullen"-Anhänger benahm sich daneben, stürmte zum Teil gar unsportlich die Spielerbank, ließ sich überhaupt nicht beruhigen und  musste schließlich der Halle verwiesen werden. Ein absolut unnötiger Zwischenfall der frustrierten Gästefans. 

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