Inline-Skaterhockey

Kleinere Ligen als Erfolgsrezept

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Für September hoffen die Inlineskater-Hockeycracks der Highlander um Torjäger Jiri Svejda auf den Saison-Neustart.

Lüdenscheid – Coronazeiten sind schlechte Zeiten für die Amateursportler, vor allem in Kontaktsportarten. Natürlich auch für die Inline-Skaterhockeyspieler, deren Saison unmittelbar nach dem Start Mitte März förmlich „eingefroren“ wurde.

Gut zwei Monate später haben erste Lockerungen der Kontaktbeschränkungen den Dachverband ISHD (Inline-Skater-Hockey Deutschland) auf den Plan gerufen. Knapp eineinhalb Wochen und fünf Videokonferenzen mit bis zu 70 Teilnehmern später gab’s über Pfingsten in immer noch ungewissen Zeiten erste Gedanken, wie es bei den Inline-Skatern mit der Spielzeit 2020 weitergehen könnte.

Dabei freilich geht die Dachorganisation mit aller gebotenen Vorsicht zu Werke: „Zur Wiederaufnahme eines regulären Wettkampfbetriebs ist zwingend die Freigabe der nicht-kontaktfreien Sportausübung im Wettkampf durch die politischen Akteure auf Ebene der Bundesländer erforderlich. Des Weiteren müssen natürlich auch die Spielstätten von den Kommunen und Behörden freigegeben werden. Dies wird sehr wahrscheinlich auch die Erstellung und Umsetzung von Hygienekonzepten durch Hallenbetreiber oder -nutzer voraussetzen. Auflagen der zuständigen Behörden wie das eventuelle Verbot von Zuschauern oder eine begrenzte Zuschauerzahl sind selbstverständlich zu beachten, stellen jedoch keinen Hinderungsgrund dar, wenn die Wettkampfausübung an sich nicht beeinträchtigt wird“, heißt es von der ISHD.

Und weiter: „Sobald die Voraussetzungen für die Saison-Wiederaufnahme erfüllt sind, ist davon auszugehen, dass nach rund zwei Wochen für Erstellung der Spielpläne und Einteilung der Schiedsrichter mit einem Start gerechnet werden kann.“

Der ISHD-Vorstand hat die Ligen neu geordnet, verkleinert, um die Saison verkürzt über die Bühne bringen zu können. Wenn bis Mitte September der Wiedereinstieg in den Spielbetrieb möglich sein sollte, rechnen die Verbandsoberen damit, die Spielzeit in den verkleinerten Klassen über die Bühne bringen zu können. Das gilt nicht nur für die auf höchstens fünf Teams geteilten Bundesligen, sondern auch für die Regionalligen, in die sich der einzige heimische Vertreter, die Highlander Lüdenscheid, zurückgezogen haben.

Statt in der Siebenergruppe der Regionalliga Mitte soll’s nun in der mit fünf Teams bestückten Nordgruppe um Punkte gehen. Zwar zählt Eröffnungsgegner TV Paderborn erneut zu den Ligarivalen, aber der 19:4-Erfolg der Bergstädter fällt aus der Wertung, weil alle bisher ausgetragen Begegnungen gelöscht werden. Der Neustart wird ein völliger – wenn nicht noch der gesamte Ligabetrieb 2020 der Pandemie zum Opfer fällt.

Die neue Ligeneinteilung:

Regionalliga Nord:  Empelde Maddocks, TV Paderborn, Samurai Iserlohn II, Ahauser Maidy Dogs, Highlander Lüdenscheid Landesliga Westfalen, Gruppe A: Mendener Mambas II, Brakel Blitz, Neheim Blackhawks, Samurai Iserlohn III, Highlander Lüdenscheid II

2. Schülerliga West, Gruppe B: Highlander Lüdenscheid, Samurai Iserlohn, Mendener Mambas II, CSC Detmold, Brakel Blitz

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