Highlander belohnen sich nicht für tolle Leistung

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Brijaan Schmitten, Lukas Kleinschmidt und der dreifache Torschütze Andre Bruch (von links) hatten viel Grund zur Freude, mussten sich am Ende aber doch mit einem Zähler begnügen.

Lüdenscheid - Der Formanstieg war unübersehbar, die Leistung stimmte, aber die Inline-Skaterhockey-Cracks der Highlander Lüdenscheid belohnten sich am Samstagabend nicht  im Duell mit dem HC Köln-West Rheinos und mussten sich im Penaltyschießen mit 5:6 (3:1, 2:1, 0:3) geschlagen geben.

Dabei hatten die Bergstädter den zweiten Saisonsieg mehrfach ganz dicht vor Augen, verpassten im Schlussdrittel aber den entscheidenden sechsten Treffer.

Das Fonso-Team aus Lüdenscheid hatte hervorragend ins Spiel gefunden, die Domstädter im ersten Spielabschnitt wirklich in die Schranken gewiesen. Svejda und Andre Bruch brachten die Hausherren verdient mit 2:0 in Führung, auch das Kölner 2:1 beantworteten die "Schotten" mit dem dritten Treffer von Unger noch vor der ersten Pause.

Und im Mitteldrittel ließen sich die Hausherren in der BGL-Sporthalle auch nicht durch den erneuten Anschluss des Ex-Meisters aus dem Rhythmus bringen. Andre Bruch sorgte mit zwei weiteren Treffern sogar für einen Führungsausbau zum 5:2 vor dem Schlussabschnitt.

Da freilich verloren die Gastgeber etwas Konzentration, vor allem im Abschluss, als sie nach dem schnellen 3:5 und dann auch dem  Anschluss zum 4:5 einige Chancen zum sechsten Treffer liegen ließen. Das rächte sich in der Schlussminute in Unterzahl, wobei die Hinausstellung von Maikel Prince für reichlich Diskussionsstoff bei den erbosten Bergstädtern sorgte: Vier Mal hatten die Highlander das gefürchtete Kölner Überzahlspiel unbeschadet überstanden, diesmal aber nicht: 5:5.

Im Penaltyschießen war Fortuna kein Verbündeter der Bergstädter: Stein und Svejda scheiterten, während auf der Gegenseite das Kölner Torjäger-Brüderduo   David und Robin Weisheit den Gast jubeln ließ. Dem Fonso-Team blieb nur ein Trostpunkt. Zu wenig, um aus dem Tabellenkeller zu klettern.

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