Inline-Skaterhockey

Eine Sieg ist fast Pflicht

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Andre Bruch (rechts) steht mit den Highlandern in Düsseldorf unter enormem Erfolgsdruck.

Lüdenscheid – Ab Sonntag gilt’s: Nach fünfwöchiger Spielpause biegt der Bergstädter Inline-Skaterhockey-Erstligist Highlander Lüdenscheid auf die Zielgerade der Hauptrunde ein. In der wollen die „Schotten“ in den restlichen sechs Saisonspielen den drohenden Abstieg vermeiden.

Dabei wird der Auftakt in das letzte Saisondrittel bereits zur Pflichtaufgabe, wenn die nach der Trennung von Coach Toni Fonso trainerlosen Highlander am Sonntag als Tabellenvorletzter beim Letzten Düsseldorf Rams gastieren. Beginn im Sportpark Niederheid ist um 15 Uhr.

Pikant: Beide Teams haben rechtzeitig vor dem Kellergipfel neues Selbstbewusstsein getankt. Hier die Düsseldorfer, die beim 7:6-Erfolg in Duisburg vor zwei Wochen ihren ersten Saisonsieg überhaupt bejubeln konnten. Dort die Highlander, die nach dem Pokalviertelfinalcoup gegen Rockets Essen mit breiter Brust die Aufgabe in der Landeshauptstadt angehen und auch die Play-off-Plätze noch in Sichtweite haben.

Wohlwollend haben Kapitän Matti Stein und Teamkollegen obendrein die beiden Niederlagen der Samurais Iserlohn registriert. Der Abstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz beträgt damit noch immer fünf Zähler – bei zwei weniger ausgetragenen Partien. „Es ist alles noch drin“, fasst Matti Stein zusammen, „vom Abstieg bis zu den Play-offs und dem Pokalsieg.“

Gemeinsam mit Routinier und Assistenzkapitän Christian Unger hat Stein die Führung der sich ansonsten in Eigenregie verwaltende Mannschaft übernommen. „Hierarchien“, so Stein nach der Trennung von Fonso, „gibt es aber nicht.“ In den letzten drei Spielen hat genau diese neue Struktur gefruchtet. „Daher“, betont Stein, „gibt es für uns auch keine Ausreden mehr. Wir haben alles in eigener Hand, dürfen uns aber keine Ausrutscher mehr erlauben.“

In Düsseldorf wird ein vollbesetzter Kader der Lüdenscheider die Aufgabe beim Schlusslicht angehen. Lediglich zwei Ausfälle sind zu beklagen: Tim Bruch fehlt berufsbedingt, und das Debüt von Kevin Orendorz muss aus Urlaubsgründen noch auf sich warten lassen, obwohl inzwischen die Spielberechtigung für den Neuzugang aus Iserlohn vorliegt.

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