Inline-Skaterhockey Bundesliga

Vierter Heimsieg das klare Highlander-Ziel

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Wollen heute zur Normalität zurückkehren: Jiri Svejda und die Highlander Lüdenscheid

Lüdenscheid - Zuletzt zwei knappe Niederlagen in der Liga, am vergangenen Samstag dann das von vielen hitzigen Emotionen begleitete, blamable Pokal-Aus beim Zweitligisten Crefeld II: Für die Highlander des LTV 61 läuft der Mai bislang alles andere als „rund“. Dementsprechend soll die heutige Meisterschaftsfortsetzung gegen Aufsteiger Düsseldorf Rams (18 Uhr, Sporthalle Bergstadt-Gymnasium) ein Stück weit auch eine Rückkehr zur Normalität sein.

Eine Rückkehr in die Erfolgsspur. Der Ärger nach dem Pokalspiel in der Samt- und Seidenstadt freilich war auch Tage später nicht verraucht. Ob und inwieweit Sperren gegen die beiden Highlander-Trainer Carsten Lang und Toni Fonso, die nach dem Spiel hart mit Referee Christian Rust ins Gericht gegangen waren, ausgesprochen wurden, war gestern noch nicht bekannt. Rückendeckung bekamen die Bergstädter derweil ausgerechnet aus dem Lager des Pokalgegners, der Schiri Rust ebenfalls für dessen indiskutables Auftreten gegenüber beiden Teams rüffelte. Ob die Ansetzung des Verbandes vor diesem Hintergrund eine durchdachte war, heute ausgerechnet Referee-Routinier Norbert Böhmländer (HC Köln-West) die Leitung des Highlander-Spiels gegen Düsseldorf zu übertragen, obwohl er noch am Samstag Gespann-Partner von Rust in Krefeld war, sei einmal dahingestellt.

So oder so: Nach der Unruhe der vergangenen Tage wollen die Highlander heute mit einem Sieg gegen den Aufsteiger ein sportliches Ausrufezeichen setzen. „Wir lieben unseren Sport und deshalb gehen wir mit neuer Leidenschaft ins Spiel“, betonte Highlander-Trainer Carsten Lang, alles andere als ein schlechter Verlierer zu sein. Als solcher sahen sie sich jedenfalls nach dem Krefeld-Spiel abgestempelt. „Deshalb wollen wir heute die sportliche Antwort geben.“

Mit einem Erfolg gegen die „homogene Einheit“ (Lang) um Top-Talent Max Meyer könnten die Highlander den Anschluss an die oberen Tabellenränge wiederherstellen, die sie nach den beiden Niederlagen und wegen der teils wiedererstarkten Konkurrenz (Essen, Iserlohn) aus den Augen verloren hatten. Ein Sieg erscheint aufgrund dieser Tabellensituation Pflicht. Die Rams waren zu Beginn der Saison zwar ordentlich aus den Startlöchern gekommen, vier Niederlagen in Serie spülten die „Widder“ herunter bis auf Rang neun. Und Heimspiele gewinnen, das haben sich die Highlander ohnehin auf die Fahnen geschrieben. In den bisherigen drei Spielen hat’s geklappt.

Da sich Fonso in Kurzurlaub verabschiedet hat, steht Lang allein an der Bande, wird wohl nochmals die Pokalbesetzung aufbieten.

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