Inline-Skaterhockey

Orendorz als neuer Trumpf

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Ohne Lukas Kleinschmidt (links, Prüfung) treten Tim-Dominik Seuster und Co. am Samstag in Augsburg an.

Lüdenscheid – Die Endspielwochen haben für die Highlander des LTV 61 unlängst begonnen. Es war eine unsanfte Bauchlandung, mit der die „Schotten“ vor sechs Tagen beim Tabellenletzten in Düsseldorf zu Boden ging. Am Samstag wartet auf Kapitän Matti Stein und Co. bei der längsten Auswärtstour der Saison eine noch größere Aufgabe im Abstiegskampf: Um 18.30 Uhr ist der Bergstädter Inline-Skaterhockey-Erstligist beim TV Augsburg zu Gast.

„Die Niederlage in Düsseldorf war natürlich eine Katastrophe“, blickt Stein Kopf schüttelnd zurück, „und jetzt kommt das wahrscheinlich schwierigste Auswärtsspiel der Saison“, so der Routinier und begründet seine Einschätzung wie folgt: „Man sitzt den ganzen Tag im Bus und spielt gegen eine Mannschaft, die immer kämpft. Die kriegst Du nicht tot.“

Und in der Tat spielen die Fuggerstädter nach dem direkten Wiederaufstieg eine bärenstarke Serie. Mit 23 Zählern auf Platz fünf liegend ist das Play-off-Ticket quasi gelöst, ja ist sogar noch das Heimrecht in Sichtweite. Dennoch gilt für die Highlander im Abstiegskampf: verlieren verboten. „Eigentlich dürfen wir uns nur noch eine Niederlage erlauben, wenn alles für uns läuft, vielleicht auch noch zwei“, rechnet Stein vor. „Es geht nur noch um den Klassenerhalt.“

Um 9 Uhr startet der Highlander-Tross am Samstagmorgen ins über 500 Kilometer entfernte Augsburg. Die Reise soll nicht umsonst sein. Möglichst erfolgreich und mit drei Zählern im Koffer soll es am Sonntag zurückgehen.

Immerhin mit drei Reihen machen sich die „Schotten“ auf den Weg. Ohne Lukas Kleinschmidt, bei dem die staatliche Abschlussprüfung zum Physiotherapeuten vor der Tür steht und wohl ohne den erkrankten Engelmann.

Dafür soll Kevin Orendorz sein langersehntes Debüt für die Highlander geben. 60 Tore und 27 Vorlagen in 28 Spielen – das ist die Ausbeute des 24-Jährigen für Ex-Klub Samurai Iserlohn. Ähnliche Abschlussqualitäten erhoffen sich auch die neuen Mitspieler im Auswärtsspiel vom ehemaligen DEL-Profi. Mit nur zwei Zählern ohne Sieg stellen die Highlander bislang das schlechteste Auswärtsteam der gesamten Liga. Der erste „Dreier“ lässt noch auf sich warten. Aber: Wenn nicht jetzt, wann dann…

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