Inline-Skaterhockey

Große Vorfreude auf das Halbfinale

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Die Highlander Lüdenscheid wollen am Samstagabend den Einzug ins Pokalfinale bejubeln. 

Lüdenscheid – In der Liga kämpfen die Highlander um das nackte Überleben, im Pokalwettbewerb dagegen surften die Inline-Skaterhockeycracks des Lüdenscheider TV von 1861 bislang auf der Erfolgswelle – und wollen nun das Tor zum Endspiel um den ISHD-Pokal weit aufstoßen: Gegner der „Schotten“ im Halbfinale ist am Samstagabend ist jedoch kein geringerer als der Erzrivale Samurai Iserlohn (19.30 Uhr, Heidehalle).

Im steten Wechsel haben die Rockets Essen und die Iserlohner „Schwertkämpfer“ den Pokal geholt. Nachdem die Highlander schon dem Cupverteidiger aus dem Revier im Viertelfinale den K.o. bescherten, wollen sich die Bergstädter den ersten Einzug ins Pokalfinale überhaupt nicht mehr nehmen lassen.

 „Die Vorfreude ist natürlich groß, sehr groß sogar“, betont Kapitän Matti Stein, der sich mit seinen Teamkollegen am vergangenen Samstag beim 19:5-Kantersieg über die Commanders Velbert einiges an Selbstvertrauen zurückgeholt haben dürfte. „Wir sind guter Dinge und gehen nach dem Sieg mit einem guten Gefühl in das Spiel“, betont Stein, wohl wissend, dass „Iserlohn personell auch nicht mehr so gut aufgestellt ist wie in den vergangenen Jahren.“

Tatsächlich mussten die Waldstädter nach Ende der letzten Saison einen personellen Umbruch vollziehen. Bis vor wenigen Wochen steckten die Samurais ebenfalls mitten im Abstiegskampf, haben sich mit zuletzt zwei Siegen in Folge aber selbst aus dem Sumpf gezogen. Mit an Bord ist auch wieder Pascal Poerschke: Der inzwischen 40-jährige Routinier hatte seine Laufbahn eigentlich schon mehrfach beenden wollen, schnürte zuletzt aber wieder die Inliner für die Samurais. Sehr gut vorstellbar, dass das Urgestein heute sein 433. Spiel absolvieren wird.

Auf der anderen Seite hatte gegen Velbert mit „Joni“ Otters ein Ur-Highlander sein Comeback gefeiert. Auf den Derbyzuschlag im Pokal muss er allerdings verzichten (Klassenfahrt). Ansonsten sind die Highlander erneut komplett und wollen dabei auch gar nicht groß taktieren. „Wir wollen defensiv gut stehen. Ansonsten muss geballert werden – aus allen Rohren“, gibt Matti Stein die Richtung vor. Die enge Heidehalle ist dazu prädestiniert, „da ist es auch aus allen Lagen gefährlich.“

Insgeheim lebt er also nach wie vor, der Traum vom ersten Titel. In Assenheim wollen die Highlander dabei sein, wenn am Endspieltag die Medaillen vergeben werden. „Das wäre schon cool“, so Stein, „trotz allem können wir die Saison noch maximal erfolgreich abschließen.“ Im zweiten Halbfinale empfängt Bundesliga-Schlusslicht Düsseldorf Rams heute Abend den TV Augsburg II, der als Regionalligist überraschend die Vorschlussrunde erreicht hat. Beginn im Sportpark Niederheide ist um 19 Uhr.

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